{"id":24239,"date":"2021-10-11T11:35:00","date_gmt":"2021-10-11T11:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/saarjusos.de\/?p=24239"},"modified":"2025-04-24T10:33:28","modified_gmt":"2025-04-24T10:33:28","slug":"saarstark-fuer-deine-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/saarjusos.de\/?p=24239","title":{"rendered":"#Saar\u00adstark f\u00fcr dei\u00adne Zukunft!"},"content":{"rendered":"[et_pb_section fb_built=\u201c1\u201d admin_label=\u201csection\u201d _builder_version=\u201c4.16\u201d global_colors_info=\u201d{}\u201d theme_builder_area=\u201cpost_content\u201d][et_pb_row admin_label=\u201crow\u201d _builder_version=\u201c4.16\u201d background_size=\u201cinitial\u201d background_position=\u201ctop_left\u201d background_repeat=\u201crepeat\u201d global_colors_info=\u201d{}\u201d theme_builder_area=\u201cpost_content\u201d][et_pb_column type=\u201c4_4\u201d _builder_version=\u201c4.16\u201d custom_padding=\u201d|||\u201d global_colors_info=\u201d{}\u201d custom_padding__hover=\u201d|||\u201d theme_builder_area=\u201cpost_content\u201d][et_pb_text admin_label=\u201cText\u201d _builder_version=\u201c4.16\u201d background_size=\u201cinitial\u201d background_position=\u201ctop_left\u201d background_repeat=\u201crepeat\u201d global_colors_info=\u201d{}\u201d theme_builder_area=\u201cpost_content\u201d]\n<p>Wer im Saar\u00adland lebt, will blei\u00adben. Das gilt f\u00fcr jene Men\u00adschen, die hier gebo\u00adren sind \u2013 es gilt auch f\u00fcr vie\u00adle, die in den ver\u00adgan\u00adge\u00adnen Jah\u00adren zu uns gekom\u00admen sind. F\u00fcr uns ist das Saar\u00adland mehr als irgend\u00adein Wohn\u00adort.&nbsp;<strong>Es ist ein Lebens\u00adge\u00adf\u00fchl<\/strong>. Hier ist Zusam\u00admen\u00adhalt kei\u00adne Phra\u00adse, son\u00addern All\u00adtag. Hier gehen Kunst, Kul\u00adtur und Kuli\u00adna\u00adrik Hand in Hand. Hier l\u00e4sst es sich gut leben, ler\u00adnen und arbeiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz\u00addem feh\u00adlen oft nach dem Schul\u00adab\u00adschluss siche\u00adre\u00adre Per\u00adspek\u00adti\u00adven. Manch\u00admal fehlt der pas\u00adsen\u00adde Studien\u2011, oder Aus\u00adbil\u00addungs\u00adplatz. \u00d6fter noch fin\u00addet sich danach kei\u00adne ad\u00e4qua\u00adte Arbeits\u00adstel\u00adle im Land. Lei\u00adder wer\u00adden in ande\u00adren Bun\u00addes\u00adl\u00e4n\u00addern auch h\u00e4u\u00adfig bes\u00adse\u00adre Geh\u00e4l\u00adter gezahlt. Das sind dann ent\u00adschei\u00adden\u00adde Gr\u00fcn\u00adde, war\u00adum sich jun\u00adge Men\u00adschen gegen das Saar\u00adland entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind \u00fcber\u00adzeugt: Bes\u00adte Per\u00adspek\u00adti\u00adven f\u00fcr jun\u00adge Men\u00adschen sind das Fun\u00adda\u00adment f\u00fcr eine gute Zukunft im Saar\u00adland. Die SPD arbei\u00adtet daf\u00fcr in der Lan\u00addes\u00adre\u00adgie\u00adrung in den rele\u00advan\u00adten Schl\u00fcs\u00adsel\u00adpo\u00adsi\u00adtio\u00adnen. Mit Erfolg: Kein Land hat sich in den ver\u00adgan\u00adge\u00adnen Jah\u00adren in der Bil\u00addungs\u00adpo\u00adli\u00adtik so vor\u00adbild\u00adlich wei\u00adter\u00adent\u00adwi\u00adckelt wie das Saar\u00adland. Ver\u00adant\u00adwor\u00adtung tr\u00e4gt die SPD auch in der Wirt\u00adschafts- und Umwelt\u00adpo\u00adli\u00adtik. Gemein\u00adsam k\u00e4mp\u00adfen wir f\u00fcr Kli\u00adma\u00adschutz, der Arbeits\u00adpl\u00e4t\u00adze schafft. Die Ansied\u00adlungs\u00ader\u00adfol\u00adge von Anke Reh\u00adlin\u00adger zei\u00adgen, dass das&nbsp;geht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es bleibt aber viel zu&nbsp;tun:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Jedes f\u00fcnf\u00adte Kind im Saar\u00adland gilt als arm \u2013 ein Armuts\u00adzeug\u00adnis in einem so rei\u00adchen Land. Das Saar\u00adland darf nicht l\u00e4n\u00adger nur auf den Bund ver\u00adwei\u00adsen. Sozi\u00adal\u00adpo\u00adli\u00adtik muss k\u00fcnf\u00adtig von Sozialdemokrat*innen gemacht werden.<\/li><li>Unse\u00adre repr\u00e4\u00adsen\u00adta\u00adti\u00adve Demo\u00adkra\u00adtie braucht ein Update \u2013 auch im Saar\u00adland. Die Lan\u00addes\u00adpo\u00adli\u00adtik muss j\u00fcn\u00adger und weib\u00adli\u00adcher wer\u00adden. Teil\u00adha\u00adbe jun\u00adger Men\u00adschen muss mehr sein als eine Show\u00adver\u00adan\u00adstal\u00adtung, son\u00addern ein st\u00e4n\u00addi\u00adger Pro\u00adzess des gegen\u00adsei\u00adti\u00adgen Ler\u00adnens und Verstehens.&nbsp;<\/li><li>Es braucht einen Push bei den Erneu\u00ader\u00adba\u00adren Ener\u00adgien. Kli\u00adma\u00adneu\u00adtra\u00adle Indus\u00adtrie\u00adpro\u00adduk\u00adti\u00adon braucht viel mehr Strom aus Son\u00adne, Wind und Was\u00adser. Daf\u00fcr braucht es eine Poli\u00adtik, die das Kreuz auch dann breit macht, wenn vor Ort \u00dcber\u00adzeu\u00adgungs\u00adar\u00adbeit geleis\u00adtet wer\u00adden&nbsp;muss.&nbsp;<\/li><li>Stei\u00adgen\u00adde Mie\u00adten sind auch die Kon\u00adse\u00adquenz aus einer geschei\u00adter\u00adten Bau\u00adpo\u00adli\u00adtik im Land. Es braucht end\u00adlich wie\u00adder mehr Woh\u00adnun\u00adgen mit Sozi\u00adal\u00adbin\u00addung. Und es braucht einen Bau\u00admi\u00adnis\u00adter, der auch mal&nbsp;baut.&nbsp;<\/li><li>Die saar\u00adl\u00e4n\u00addi\u00adsche Wirt\u00adschafts\u00adstand\u00adort muss diver\u00adser wer\u00adden. Durch Ansied\u00adlun\u00adgen aber auch durch Aus\u00adgr\u00fcn\u00addun\u00adgen. Daf\u00fcr braucht es eine F\u00f6r\u00adder\u00adku\u00adlis\u00adse damit aus den kl\u00fcgs\u00adten Ideen des Lan\u00addes auch Arbeits\u00adpl\u00e4t\u00adze ent\u00adste\u00adhen. Klar ist dabei auch: Neue Arbeits\u00adpl\u00e4t\u00adze m\u00fcs\u00adsen auch fai\u00adre Arbeits\u00adpl\u00e4t\u00adze sein. Wir wol\u00adlen das hohe Lohn\u00adni\u00adveau und die ver\u00adgleichs\u00adwei\u00adse hohe betrieb\u00adli\u00adche Mit\u00adbe\u00adstim\u00admung sichern und ausbauen.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wir Jusos wol\u00adlen Zukunft gestal\u00adten. #Saar\u00adstark \u2013 F\u00fcr Dei\u00adne Zukunft!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. F\u00fcr einen Euro am Tag durch das gan\u00adze Saar\u00adland \u2013 Mit dem 365-Euro-Ticket&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Jusos k\u00e4mp\u00adfen wir f\u00fcr den kon\u00adse\u00adquen\u00adten Aus\u00adbau des \u00d6PNV. Wir sind \u00fcber\u00adzeugt: Ech\u00adte Wahl\u00adfrei\u00adheit gibt es nur dann, wenn Bus und Bahn min\u00addes\u00adtens genau\u00adso attrak\u00adtiv sind wie das eige\u00adne Auto. Alle Saarl\u00e4nder*innen m\u00fcs\u00adsen schnell, zuver\u00adl\u00e4s\u00adsig und kli\u00adma\u00adfreund\u00adlich von A nach B gelan\u00adgen k\u00f6n\u00adnen. Unser \u00f6ffent\u00adli\u00adcher Per\u00adso\u00adnen\u00adnah\u00adver\u00adkehr muss nach\u00adhal\u00adtig, bezahl\u00adbar, bar\u00adrie\u00adre\u00adfrei und ver\u00adl\u00e4ss\u00adlich sein. Ein guter \u00d6PNV bedeu\u00adtet f\u00fcr uns aber auch, dass gerech\u00adte Bezah\u00adlung und fai\u00adre Arbeits- und Lebens\u00adbe\u00addin\u00adgun\u00adgen der Besch\u00e4f\u00adtig\u00adten wei\u00adter vor\u00adan\u00adge\u00adtrie\u00adben wer\u00adden. Anke Reh\u00adlin\u00adger hat mit der Tarif\u00adre\u00adform einen wich\u00adti\u00adgen Schritt in die rich\u00adti\u00adge Rich\u00adtung unter\u00adnom\u00admen. So muss es wei\u00adter\u00adge\u00adhen:&nbsp;&nbsp;Wir for\u00addern daher die Ein\u00adf\u00fch\u00adrung des 365-Euro-Tickets mit frei\u00ader Fahrt im gan\u00adzen Saar\u00adland. Wir wol\u00adlen Rad\u00adwe\u00adge aus\u00adbau\u00aden, \u00f6ffent\u00adli\u00adche Flick- und Pump\u00adsta\u00adtio\u00adnen an Fahr\u00adrad\u00adstra\u00ad\u00dfen ein\u00adrich\u00adten und die Fahr\u00adrad\u00admit\u00adnah\u00adme auch vor 9 Uhr im \u00d6PNV erm\u00f6g\u00adli\u00adchen. Mit\u00adtel\u00adfris\u00adtig soll der saar\u00adl\u00e4n\u00addi\u00adsche \u00d6PNV kos\u00adten\u00adfrei wer\u00adden. Im Her\u00adzen Euro\u00adpas braucht es einen Ver\u00adkehrs\u00adver\u00adbund. Wir for\u00addern daher einen grenz\u00ad\u00fcber\u00adschrei\u00adten\u00adden Ver\u00adkehrs\u00adver\u00adbund der Gro\u00dfregion.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Saar\u00adland zum Zukunfts\u00adstand\u00adort f\u00fcr ein moder\u00adnes Gesund\u00adheits\u00adsys\u00adtem machen.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon heu\u00adte ist die Gesund\u00adheits\u00adwirt\u00adschaft mit \u00fcber 90.000 Besch\u00e4f\u00adtig\u00adten ein Eck\u00adpfei\u00adler der Saar-Wirt\u00adschaft. Dar\u00adauf wol\u00adlen wir auf\u00adbau\u00aden und das Saar\u00adland zum Zukunfts\u00adstand\u00adort f\u00fcr ein moder\u00adnes Gesund\u00adheits\u00adsys\u00adtem wei\u00adter\u00adent\u00adwi\u00adckeln. Dabei ist unser Cre\u00addo, dass Gesund\u00adheit dem Men\u00adschen die\u00adnen muss und nicht zur Ware wer\u00adden&nbsp;darf.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wol\u00adlen ein Gesund\u00adheits\u00adsys\u00adtem in dem die Patient*innen im Mit\u00adtel\u00adpunkt ste\u00adhen. Daf\u00fcr muss der Pfle\u00adge\u00adbe\u00adruf durch bes\u00adse\u00adre Bezah\u00adlung und weni\u00adger Arbeits\u00adbe\u00adlas\u00adtung attrak\u00adti\u00adver gemacht wer\u00adden. In der Kran\u00adken\u00adpfle\u00adge for\u00addern wir ein ange\u00admes\u00adse\u00adnes Per\u00adso\u00adnal\u00adbe\u00admes\u00adsungs\u00adsys\u00adtem, das sich an kla\u00adren fach\u00adli\u00adchen Kri\u00adte\u00adri\u00aden bemisst und alle Berei\u00adche umfasst. Wei\u00adte\u00adrer Hand\u00adlungs\u00adbe\u00addarf besteht in der Alten\u00adpfle\u00adge und in der ambu\u00adlan\u00adten Pfle\u00adge. Da hier der gewerk\u00adschaft\u00adli\u00adche Orga\u00adni\u00adsa\u00adti\u00adons\u00adgrad hier oft nur gering aus\u00adge\u00adbil\u00addet ist, muss die Poli\u00adtik aktiv die Ver\u00adbes\u00adse\u00adrung der Arbeits- und Qua\u00adli\u00adt\u00e4ts\u00adbe\u00addin\u00adgun\u00adgen in den Fokus r\u00fccken. Wir begr\u00fc\u00ad\u00dfen in die\u00adsem Zusam\u00admen\u00adhang das gro\u00ad\u00dfe Enga\u00adge\u00adment der Arbeits\u00adkam\u00admer des Saar\u00adlan\u00addes um die Arbeits\u00adbe\u00addin\u00adgun\u00adgen der Pfle\u00adge im Saar\u00adland nach\u00adhal\u00adtig zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die saar\u00adl\u00e4n\u00addi\u00adsche Kran\u00adken\u00adhaus\u00adpo\u00adli\u00adtik hat Struk\u00adtur\u00adver\u00ad\u00e4n\u00adde\u00adrun\u00adgen in der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit zu h\u00e4u\u00adfig allein dem Markt und den Tr\u00e4\u00adgern \u00fcber\u00adlas\u00adsen. Das Land muss end\u00adlich wie\u00adder sei\u00adner Ver\u00adant\u00adwor\u00adtung in der Kran\u00adken\u00adhaus\u00adpla\u00adnung gerecht wer\u00adden, um den Kran\u00adken\u00adh\u00adaus\u00adstand\u00adort wei\u00adter\u00adzu\u00adent\u00adwi\u00adckeln. Die deut\u00adli\u00adche Erh\u00f6\u00adhung der Kran\u00adken\u00adhaus\u00adin\u00adves\u00adti\u00adtio\u00adnen ist zu begr\u00fc\u00ad\u00dfen, reicht aber bei wei\u00adtem nicht aus, um den Inves\u00adti\u00adti\u00adons\u00adstau der ver\u00adgan\u00adge\u00adnen Jah\u00adre zu beenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Hand\u00adlungs\u00adbe\u00addarf besteht auch bei der fl\u00e4\u00adchen\u00adde\u00adcken\u00adden Gesund\u00adheits\u00adver\u00adsor\u00adgung in l\u00e4nd\u00adli\u00adchen Regio\u00adnen, ins\u00adbe\u00adson\u00adde\u00adre im Hin\u00adblick auf den sich ver\u00adsch\u00e4r\u00adfen\u00adden Haus- und Fach\u00ad\u00e4rz\u00adte\u00adman\u00adgel. Das Land muss eine gute Gesund\u00adheits\u00adver\u00adsor\u00adgung in Stadt und Land auch in den kom\u00admen\u00adden Jah\u00adren sicher\u00adstel\u00adlen. Wir set\u00adzen uns daher f\u00fcr den Abbau von Sek\u00adto\u00adren\u00adgren\u00adzen und unn\u00f6\u00adti\u00adgen b\u00fcro\u00adkra\u00adti\u00adschen H\u00fcr\u00adden ein. Der Ein\u00adsatz von Tele\u00adme\u00addi\u00adzin soll \u00fcber\u00adall dort erm\u00f6g\u00adlicht wer\u00adden, wo die\u00adse zur Ver\u00adbes\u00adse\u00adrung der Ver\u00adsor\u00adgungs\u00adqua\u00adli\u00adt\u00e4t bei\u00adtra\u00adgen kann.<br><br><strong>Wir m\u00fcs\u00adsen unsicht\u00adba\u00adre Krank\u00adhei\u00adten end\u00adlich sicht\u00adbar machen!<\/strong>&nbsp;Psy\u00adchi\u00adsche Erkran\u00adkun\u00adgen sind auf dem Vor\u00admarsch und nicht erst auch die Coro\u00adna Pan\u00adde\u00admie zu einem imma\u00adnen\u00adten gesell\u00adschaft\u00adli\u00adchen Pro\u00adblem gewor\u00adden. Besch\u00e4f\u00adtig\u00adte im Saar\u00adland wei\u00adsen bun\u00addes\u00adweit sogar den h\u00f6chs\u00adten Kran\u00adken\u00adstand auf\u00adgrund psy\u00adchi\u00adscher Lei\u00adden auf. An psy\u00adchi\u00adschen Krank\u00adhei\u00adten Lei\u00adden\u00adde wer\u00adden in ihrem sozia\u00adlen und beruf\u00adli\u00adchen Umfeld immer noch mit gro\u00ad\u00dfen Vor\u00adur\u00adtei\u00adlen kon\u00adfron\u00adtiert. Betrof\u00adfe\u00adne m\u00fcs\u00adsen in der Regel vie\u00adle Mona\u00adte auf einen The\u00adra\u00adpie\u00adplatz war\u00adten- das ist schlicht unzu\u00admut\u00adbar. Wir for\u00addern von der KV ihrem Ver\u00adsor\u00adgungs\u00adauf\u00adtrag gerecht zu wer\u00adden und das psy\u00adcho\u00adthe\u00adra\u00adpeu\u00adti\u00adsche Ange\u00adbot&nbsp;&nbsp;im Saar\u00adland aus\u00adzu\u00adwei\u00adten. Auch eine bes\u00adse\u00adre Qua\u00adli\u00adfi\u00adzie\u00adrung der Haus\u00ad\u00e4rz\u00adte, die h\u00e4u\u00adfig die ers\u00adte Anlauf\u00adstel\u00adle f\u00fcr Men\u00adschen mit see\u00adli\u00adschen Erkran\u00adkun\u00adgen dar\u00adstel\u00adlen, ist wich\u00adtig, um die Ver\u00adsor\u00adgung der betrof\u00adfe\u00adnen Patient*innen zu ver\u00adbes\u00adsern. Die Lan\u00addes\u00adf\u00f6r\u00adde\u00adrung sozi\u00adal\u00adpsych\u00adia\u00adtri\u00adschen Diens\u00adte \u2013 also f\u00fcr die ambu\u00adlan\u00adte Grund\u00adver\u00adsor\u00adgung \u2013 muss im Saar\u00adland gesetz\u00adlich fest\u00adge\u00adschrie\u00adben wer\u00adden.&nbsp;Um die Akzep\u00adtanz und das Ver\u00adst\u00e4nd\u00adnis f\u00fcr psy\u00adchi\u00adsche Erkran\u00adkun\u00adgen fr\u00fch zu f\u00f6r\u00addern, for\u00addern wir Pro\u00adjekt\u00adta\u00adge an Schu\u00adlen, bei wel\u00adchen Auf\u00adkl\u00e4\u00adrungs\u00adar\u00adbeit geleis\u00adtet und von Beginn an sen\u00adsi\u00adbi\u00adli\u00adsiert&nbsp;wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. WLAN f\u00fcr alle und digi\u00adta\u00adles B\u00fcrger*innenamt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In unse\u00adrer ver\u00adnetz\u00adten und digi\u00adta\u00adli\u00adsier\u00adten Welt des 21. Jahr\u00adhun\u00adderts ist ein schnel\u00adles und gutes Inter\u00adnet im \u00f6ffent\u00adli\u00adchen Raum ein wich\u00adti\u00adger Bestand\u00adteil digi\u00adta\u00adler Teil\u00adha\u00adbe vor allem jun\u00adger Men\u00adschen. Des\u00adhalb for\u00addern wir kos\u00adten\u00adfreie Hot\u00adspots im \u00f6ffent\u00adli\u00adchen Raum. Das Land soll hier gemein\u00adsam mit den Kom\u00admu\u00adnen kla\u00adre Ziel\u00advor\u00adga\u00adben auf dem Weg zu einer 100%-Abdeckung for\u00admu\u00adlie\u00adren und umset\u00adzen. Ins\u00adbe\u00adson\u00adde\u00adre im Bereich des \u00d6PNV ist ein sta\u00adbi\u00adles WLAN ein wich\u00adti\u00adger Bestand\u00adteil der Attrak\u00adti\u00advi\u00adt\u00e4ts\u00adstei\u00adge\u00adrung. Wir for\u00addern des\u00adhalb die Ein\u00adrich\u00adtung von Hot\u00adspots in Bus und Bahn, an Bus\u00adhal\u00adte\u00adstel\u00adlen, Bahn\u00adh\u00f6\u00adfen und Bahn\u00adhofs\u00advor\u00adpl\u00e4t\u00adzen. Die \u00f6ffent\u00adli\u00adche Ver\u00adwal\u00adtung muss digi\u00adta\u00adler wer\u00adden. Ins\u00adbe\u00adson\u00adde\u00adre B\u00fcr\u00adger\u00addiens\u00adte, die kein per\u00ads\u00f6n\u00adli\u00adches Vor\u00adspre\u00adchen im B\u00fcr\u00adger\u00adamt erfor\u00addern m\u00fcs\u00adsen zwin\u00adgend auch online&nbsp;&nbsp;und bar\u00adrie\u00adre\u00adfrei ange\u00adbo\u00adten wer\u00adden. Das Land muss die Kom\u00admu\u00adnen beim Auf\u00adbau der Online\u00addiens\u00adte sach\u00adlich und finan\u00adzi\u00adell unter\u00adst\u00fct\u00adzen. Das Saar\u00adland muss sich im Bund au\u00dfer\u00addem eben\u00adfalls f\u00fcr eine kon\u00adse\u00adquen\u00adte Umset\u00adzung und schnel\u00adle Eta\u00adblie\u00adrung des Por\u00adtal\u00adver\u00adbun\u00addes einsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Pho\u00adto\u00advol\u00adta\u00adik \u2013 oder Solar\u00adan\u00adla\u00adgen auf allen \u00f6ffent\u00adli\u00adchen Geb\u00e4u\u00adden und gewerb\u00adli\u00adchen Neubauten!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Kli\u00adma\u00adkri\u00adse ist eine der gr\u00f6\u00df\u00adten poli\u00adti\u00adschen Her\u00adaus\u00adfor\u00adde\u00adrun\u00adgen der kom\u00admen\u00adden Jahr\u00adzehn\u00adte. Wir erken\u00adnen die Not\u00adwen\u00addig\u00adkeit zu ent\u00adschlos\u00adse\u00adnem Han\u00addeln an und wol\u00adlen, dass die n\u00e4chs\u00adte Lan\u00addes\u00adre\u00adgie\u00adrung ihren Bei\u00adtrag dazu leis\u00adtet, die Erh\u00f6\u00adhung der glo\u00adba\u00adlen Erd\u00ader\u00adhit\u00adzung auf maxi\u00admal 1,5 Grad zu begren\u00adzen. Im Saar\u00adland geht das nur durch eine grund\u00adle\u00adgen\u00adde Trans\u00adfor\u00adma\u00adti\u00adon der Indus\u00adtrie\u00adpro\u00adduk\u00adti\u00adon. Wir sind bereits auf dem rich\u00adti\u00adgen Weg: Etwa durch ange\u00adstreb\u00adte Inves\u00adti\u00adtio\u00adnen in gr\u00fc\u00adnen Stahl mit Was\u00adser\u00adstoff oder durch die Ansied\u00adlun\u00adgen des Bat\u00adte\u00adrie\u00adzel\u00adlen\u00adher\u00adstel\u00adlers SVOLT. Jetzt braucht es mehr poli\u00adti\u00adschen Druck beim Aus\u00adbau der erneu\u00ader\u00adba\u00adren Ener\u00adgien im Saar\u00adland. Eine zen\u00adtra\u00adle Vor\u00adaus\u00adset\u00adzung daf\u00fcr ist die Aus\u00adwei\u00adtung von Fl\u00e4\u00adchen f\u00fcr Wind\u00adkraft\u00adan\u00adla\u00adgen. Hier muss die Poli\u00adtik muti\u00adger sein, auch bei ver\u00adein\u00adzel\u00adten Wider\u00adst\u00e4n\u00adden. Wenn man es mit der Kli\u00adma\u00adkri\u00adse und dem immensen Strom\u00adbe\u00addarf der Indus\u00adtrie ernst nimmt, dann gibt es kei\u00adne Alter\u00adna\u00adti\u00adve zu mehr Wind\u00adkraft. Das glei\u00adche gilt f\u00fcr den Aus\u00adbau von Pho\u00adto\u00advol\u00adta\u00adik und Solar\u00adther\u00admie. Der Aus\u00adbau von Anla\u00adgen auf \u00f6ffent\u00adli\u00adchen Geb\u00e4u\u00adden kommt nicht vor\u00adan, weil das zust\u00e4n\u00addi\u00adge Bau\u00admi\u00adnis\u00adte\u00adri\u00adum dem Aus\u00adbau kei\u00adne Prio\u00adri\u00adt\u00e4t zumisst. Das muss sich \u00e4ndern. Wir for\u00addern eine zen\u00adtra\u00adle Koor\u00addi\u00adnie\u00adrungs\u00adstel\u00adle f\u00fcr den Aus\u00adbau erneu\u00ader\u00adba\u00adrer Ener\u00adgien und die F\u00f6r\u00adde\u00adrung von B\u00fcger*innenenergiegenossenschaften durch zins\u00adfreie Inves\u00adti\u00adti\u00adons\u00adkre\u00addi\u00adte. Au\u00dfer\u00addem muss bei Neu\u00adbau von Werk\u00adhal\u00adlen, Super\u00adm\u00e4rk\u00adten und \u00e4hn\u00adli\u00adchen Geb\u00e4u\u00adden, die sinn\u00advoll nutz\u00adba\u00adre Fl\u00e4\u00adche mit Pho\u00adto\u00advol\u00adta\u00adik \u2013 oder Solar\u00adan\u00adla\u00adgen ver\u00adse\u00adhen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Um den Aus\u00adbau erneu\u00ader\u00adba\u00adrer Ener\u00adgien auch auf kom\u00admu\u00adna\u00adler Ebe\u00adne vor\u00adan\u00adzu\u00adtrei\u00adben, m\u00fcs\u00adsen die haus\u00adhalts\u00adrecht\u00adli\u00adchen Rah\u00admen\u00adbe\u00addin\u00adgun\u00adgen f\u00fcr Kom\u00admu\u00adnen dahin\u00adge\u00adhend ange\u00adpasst wer\u00adden, dass Inves\u00adti\u00adtio\u00adnen in Kli\u00adma\u00adschutz und Ma\u00df\u00adnah\u00admen der Kli\u00adma\u00adfol\u00adgen\u00adan\u00adpas\u00adsung von der kom\u00admu\u00adna\u00adlen Schul\u00adden\u00adbrem\u00adse aus\u00adge\u00adnom\u00admen sind. Zus\u00e4tz\u00adlich soll es daf\u00fcr vom Land zins\u00adfreie Inves\u00adti\u00adti\u00adons\u00adkre\u00addi\u00adte geben.&nbsp;<br><br><strong>5. Unab\u00adh\u00e4n\u00adgi\u00adge\u00ae Poli\u00adzei\u00adbe\u00adauf\u00adtrag\u00adte\u00ae einf\u00fchren&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sozi\u00adal\u00adde\u00admo\u00adkra\u00adti\u00adsche Sicher\u00adheits\u00adpo\u00adli\u00adtik geht nicht ohne die St\u00e4r\u00adkung von B\u00fcrger*innenrechten. Des\u00adwe\u00adgen set\u00adzen wir uns f\u00fcr die Ein\u00adf\u00fch\u00adrung eines\/einer unab\u00adh\u00e4n\u00adgi\u00adgen Poli\u00adzei\u00adbe\u00adauf\u00adtrag\u00adten ein, der auch f\u00fcr B\u00fcrger*innenbeschwerden zust\u00e4n\u00addig ist und mit eige\u00adnen Ermitt\u00adlungs\u00adbe\u00adfug\u00adnis\u00adsen aus\u00adge\u00adstat\u00adtet ist. Bei der Ver\u00adfol\u00adgung von Straf\u00adta\u00adten gibt es kein Rege\u00adlungs\u00adde\u00adfi\u00adzit, son\u00addern ein Kon\u00adtroll- und Voll\u00adzugs\u00adde\u00adfi\u00adzit. Ursa\u00adche daf\u00fcr ist der jah\u00adre\u00adlan\u00adge Per\u00adso\u00adnal\u00adab\u00adbau bei Poli\u00adzei und Jus\u00adtiz unter der Saar-CDU. Wir brau\u00adchen mehr Polizist*innen in den Wachen und vor allem mehr Poli\u00adzei auf der Stra\u00dfe.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch gera\u00adde die gesell\u00adschaft\u00adli\u00adchen Debat\u00adten der letz\u00adten Wochen haben uns gezeigt, dass wir Poli\u00adzei\u00adar\u00adbeit neu den\u00adken m\u00fcs\u00adsen. Als Beh\u00f6r\u00adde, die das staat\u00adli\u00adche Gewalt\u00admo\u00adno\u00adpol inne\u00adhat, muss die Poli\u00adzei umso st\u00e4r\u00adker kon\u00adtrol\u00adliert wer\u00adden und sich immer wie\u00adder der Debat\u00adte um n\u00f6ti\u00adge Refor\u00admen stel\u00adlen. Sozi\u00adal\u00adde\u00admo\u00adkra\u00adti\u00adsche Sicher\u00adheits\u00adpo\u00adli\u00adtik stellt Dees\u00adka\u00adla\u00adti\u00adon, Pr\u00e4\u00adven\u00adti\u00adon und Koope\u00adra\u00adti\u00adon in den Mit\u00adtel\u00adpunkt poli\u00adzei\u00adli\u00adchen Han\u00addelns. Daf\u00fcr braucht es mehr geschul\u00adtes Per\u00adso\u00adnal zur Unter\u00adst\u00fct\u00adzung der Poli\u00adzei\u00adar\u00adbeit um Situa\u00adtio\u00adnen mit Kon\u00adflikt\u00adpo\u00adten\u00adzi\u00adal zu ent\u00adsch\u00e4r\u00adfen. Wir for\u00addern des\u00adhalb die Ein\u00adstel\u00adlung von mehr Sozialarbeiter*innen, Streetworker*innen und Krisenbew\u00e4ltiger*innen. Da die Poli\u00adzei so bunt sein soll, wie die Gesell\u00adschaft, die sie zu sch\u00fct\u00adzen hat, set\u00adzen wir uns f\u00fcr mehr Stel\u00adlen f\u00fcr BIPoC und Frau\u00aden&nbsp;ein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>6. Wahl\u00adal\u00adter ab 16 zur Koali\u00adti\u00adons\u00adbe\u00addin\u00adgung machen&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gera\u00adde die Coro\u00adna-Poli\u00adtik hat gezeigt, dass die Belan\u00adge jun\u00adger Men\u00adschen sehr h\u00e4u\u00adfig hin\u00adter ande\u00adren Erw\u00e4\u00adgun\u00adgen zur\u00fcck\u00adste\u00adcken muss\u00adten. F\u00fcr vie\u00adle Jugend\u00adli\u00adche waren Ent\u00adschei\u00addun\u00adgen h\u00e4u\u00adfig nicht mehr nach\u00advoll\u00adzieh\u00adbar, sie f\u00fchl\u00adten sich unge\u00adh\u00f6rt. Ver\u00adst\u00e4rkt wird die\u00adser Ein\u00addruck durch das demo\u00adgra\u00adphi\u00adsche Bild der Gesell\u00adschaft. Das wird vor allem bei Wah\u00adlen deut\u00adlich. In der Gesell\u00adschaft gibt es viel mehr \u00e4lte\u00adre Men\u00adschen, die bei Wah\u00adlen \u00fcber die poli\u00adti\u00adsche Aus\u00adrich\u00adtung der Regie\u00adrun\u00adgen ent\u00adschei\u00adden, als jun\u00adge Men\u00adschen, die noch l\u00e4n\u00adge\u00adre Zeit mit den Ent\u00adschei\u00addun\u00adgen der gew\u00e4hl\u00adten Regie\u00adrun\u00adgen leben m\u00fcs\u00adsen. Wir for\u00addern des\u00adhalb die<strong>Absen\u00adkung des Wahl\u00adal\u00adters bei Land\u00adtags- und Kom\u00admu\u00adnal\u00adwah\u00adlen auf 16 Jah\u00adre.<\/strong>&nbsp;F\u00fcr uns ist die Absen\u00adkung des Wahl\u00adal\u00adters Aus\u00addruck einer guten Jugend\u00adpo\u00adli\u00adtik, die ech\u00adte Betei\u00adli\u00adgungs\u00adm\u00f6g\u00adlich\u00adkei\u00adten bie\u00adtet. Ech\u00adte Betei\u00adli\u00adgung meint dabei eine Kom\u00admu\u00adni\u00adka\u00adti\u00adon auf Augen\u00adh\u00f6\u00adhe zwi\u00adschen Jugend\u00adli\u00adchen und Entscheidungstr\u00e4ger*innen, sowie die Trans\u00adpa\u00adrenz und Nach\u00advoll\u00adzieh\u00adbar\u00adkeit von Ent\u00adschei\u00addun\u00adgen. Die\u00adse For\u00adde\u00adrung soll von der SPD als Koali\u00adti\u00adons\u00adbe\u00addin\u00adgung vor dem Ein\u00adtritt in Koali\u00adti\u00adons\u00adver\u00adhand\u00adlun\u00adgen fest\u00adge\u00adlegt wer\u00adden. Zus\u00e4tz\u00adlich set\u00adzen wir uns f\u00fcr die St\u00e4r\u00adkung der Jugend\u00adbe\u00adtei\u00adli\u00adgung von den Kom\u00admu\u00adnen, \u00fcber Gemein\u00adden bis auf die Lan\u00addes\u00adebe\u00adne ein. Wir wol\u00adlen ech\u00adte Betei\u00adli\u00adgungs\u00adfor\u00adma\u00adte schaf\u00adfen, dies k\u00f6n\u00adnen zum Bei\u00adspiel Jugend\u00adbei\u00adr\u00e4\u00adte mit eige\u00adnen Rede\u00adrech\u00adten und finan\u00adzi\u00adel\u00adlen Mit\u00adteln, ein Jugend\u00adpar\u00adla\u00adment auf Lan\u00addes\u00adebe\u00adne oder ande\u00adre direk\u00adte For\u00admen der Betei\u00adli\u00adgung&nbsp;sein.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>7. Geb\u00fch\u00adren\u00adfrei\u00adheit von der KiTa bis hin zum Mas\u00adter oder Meister&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gute Bil\u00addung f\u00fcr alle ist das Kern\u00adver\u00adspre\u00adchen sozi\u00adal\u00adde\u00admo\u00adkra\u00adti\u00adscher Poli\u00adtik. In den ver\u00adgan\u00adge\u00adnen 10 Jah\u00adren hat das Saar\u00adland bil\u00addungs\u00adpo\u00adli\u00adtisch im L\u00e4n\u00adder\u00adver\u00adgleich mas\u00adsiv auf\u00adge\u00adholt \u2013 dank der erfolg\u00adrei\u00adchen Arbeit von Chris\u00adti\u00adne Strei\u00adchert-Cli\u00advot und ihrem Amts\u00advor\u00adg\u00e4n\u00adger Ulrich Com\u00admer\u00ad\u00e7on. So h\u00e4ngt der Bil\u00addungs\u00ader\u00adfolg der Kin\u00adder heu\u00adte deut\u00adlich weni\u00adger vom Geld\u00adbeu\u00adtel der Eltern ab, als noch vor 10 Jah\u00adren. Wir haben mas\u00adsiv in ech\u00adten Ganz\u00adtag inves\u00adtiert und wer\u00adden dies auch wei\u00adter tun. Wenn ande\u00adre Jugend\u00ador\u00adga\u00adni\u00adsa\u00adtio\u00adnen den Weg zum Abitur nur noch Gym\u00adna\u00adsi\u00aden vor\u00adbe\u00adhal\u00adten wol\u00adlen, dann offen\u00adbart das ein v\u00f6l\u00adlig ver\u00adkrus\u00adte\u00adtes Gesell\u00adschafts\u00adbild der fr\u00fc\u00adhen Nach\u00adkriegs\u00adjah\u00adre. F\u00fcr sol\u00adche Roll\u00adbacks ste\u00adhen Jusos und Saar-SPD nicht zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung. Statt\u00addes\u00adsen ste\u00adhen wir f\u00fcr den wei\u00adte\u00adren Aus\u00adbau der digi\u00adta\u00adlen Bil\u00addung und f\u00fcr mehr mul\u00adti\u00adpro\u00adfes\u00adsio\u00adnel\u00adle Teams an Schu\u00adlen. Die Benach\u00adtei\u00adli\u00adgung ein\u00adzel\u00adner Berufs\u00adgrup\u00adpen im Schul\u00admit\u00adbe\u00adstim\u00admungs\u00adge\u00adsetz leh\u00adnen wir ab und die\u00adser Umstand muss schnellst\u00adm\u00f6g\u00adlich ge\u00e4n\u00addert wer\u00adden. Unser Ziel bleibt klar: Geb\u00fch\u00adren\u00adfreie Bil\u00addung von Anfang an. Von der Kita bis zum Mas\u00adter oder Meis\u00adter. Nach der Hal\u00adbie\u00adrung der Krip\u00adpen- und Kita-Geb\u00fch\u00adren set\u00adzen wir uns f\u00fcr die kom\u00adplet\u00adte Absen\u00adkung bis zum Jahr 2025&nbsp;ein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>8. Aus\u00adbil\u00addung mit Zukunft! Saar\u00adl\u00e4n\u00addi\u00adsche Aus\u00adbil\u00addungs\u00adplatz\u00adga\u00adran\u00adtie schaffen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der ers\u00adte saar\u00adl\u00e4n\u00addi\u00adsche DGB-Aus\u00adbil\u00addungs\u00adre\u00adport zeigt, dass eine deut\u00adli\u00adche Mehr\u00adheit der jun\u00adgen Men\u00adschen im Saar\u00adland mit ihrer Aus\u00adbil\u00addung zufrie\u00adden sind. Auf den zwei\u00adten Blick wird aber auch deut\u00adlich, dass es an vie\u00adlen Stel\u00adlen M\u00e4n\u00adgel bei der Aus\u00adbil\u00addungs\u00adqua\u00adli\u00adt\u00e4t gibt. F\u00fcr uns ist klar: Wenn wir im Saar\u00adland zukunfts\u00adfes\u00adte Aus\u00adbil\u00addungs\u00adpl\u00e4t\u00adze anbie\u00adten m\u00f6ch\u00adten, dann m\u00fcs\u00adsen die\u00adse attrak\u00adtiv, f\u00fcr alle zug\u00e4ng\u00adlich und mit guten Rah\u00admen\u00adbe\u00addin\u00adgun\u00adgen aus\u00adge\u00adstal\u00adtet sein. Die Viel\u00adfalt des Arbeits\u00admark\u00adtes muss sich auch auf dem Aus\u00adbil\u00addungs\u00admarkt wider\u00adspie\u00adgeln und es m\u00fcs\u00adsen ins\u00adbe\u00adson\u00adde\u00adre aus\u00adrei\u00adchend Aus\u00adbil\u00addungs\u00adpl\u00e4t\u00adze zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung ste\u00adhen. Gera\u00adde das letz\u00adte Jahr hat gezeigt, dass noch immer zu weni\u00adge Betrie\u00adbe im Saar\u00adland aus\u00adbil\u00adden und die Beglei\u00adtung und Bera\u00adtung jun\u00adger Men\u00adschen ins Ausbildungs\u2011, Stu\u00addi\u00aden- und Berufs\u00adle\u00adben noch aus\u00adbau\u00adf\u00e4\u00adhig ist. Dass vie\u00adle Aus\u00adbil\u00addungs\u00adstel\u00adlen im Saar\u00adland unbe\u00adsetzt blie\u00adben zeigt vor allem eins: Wir brau\u00adchen drin\u00adgend mehr Berufs\u00adori\u00aden\u00adtie\u00adrung vor Ort in den all\u00adge\u00admein\u00adbil\u00adden\u00adden Schu\u00adlen und mehr Berufs\u00adprak\u00adti\u00adka w\u00e4h\u00adrend der Schulzeit!<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00f6ch\u00adten, dass jun\u00adge Men\u00adschen f\u00fcr ihre Aus\u00adbil\u00addung und f\u00fcr das anschlie\u00ad\u00dfen\u00adde Berufs\u00adeben im Saar\u00adland blei\u00adben (k\u00f6n\u00adnen) und hier die bes\u00adten Start\u00adbe\u00addin\u00adgun\u00adgen ins Arbeits\u00adle\u00adben vor\u00adfin\u00adden. Des\u00adwe\u00adgen set\u00adzen wir uns f\u00fcr einen&nbsp;<strong>gesetz\u00adlich garan\u00adtier\u00adten Anspruch auf einen Aus\u00adbil\u00addungs\u00adplatz im Saar\u00adland<\/strong>&nbsp;ein. Prio\u00adri\u00adt\u00e4t sol\u00adlen dabei betrieb\u00adli\u00adche Aus\u00adbil\u00addungs\u00adpl\u00e4t\u00adze und Aus\u00adbil\u00addungs\u00adpl\u00e4t\u00adze in Zukunfts\u00adbe\u00adru\u00adfen haben. Finan\u00adzie\u00adren wol\u00adlen wir die\u00adse saar\u00adl\u00e4n\u00addi\u00adsche Aus\u00adbil\u00addungs\u00adplatz\u00adga\u00adran\u00adtie \u00fcber einen Zukunfts\u00adfonds. In die\u00adsen sol\u00adlen Betrie\u00adbe, ohne Aus\u00adzu\u00adbil\u00adden\u00adde ab f\u00fcnf Besch\u00e4f\u00adtig\u00adten ein\u00adzah\u00adlen. Zus\u00e4tz\u00adlich sol\u00adlen antei\u00adlig betrieb\u00adli\u00adche Jah\u00adres\u00ad\u00fcber\u00adsch\u00fcs\u00adse die\u00adser Betrie\u00adbe und Gel\u00adder aus dem Etat der Lan\u00addes\u00adre\u00adgie\u00adrung in den Zukunfts\u00adfonds flie\u00ad\u00dfen.&nbsp;<br>Betrie\u00adbe die aus\u00adbil\u00adden, k\u00f6n\u00adnen aus die\u00adsem Fond durch Antr\u00e4\u00adge eine F\u00f6r\u00adde\u00adrung zur Siche\u00adrung der Aus\u00adbil\u00addungs\u00adqua\u00adli\u00adt\u00e4t und Aus\u00adbil\u00addungs\u00adpl\u00e4t\u00adze erhal\u00adten.<br>Die Lan\u00addes\u00adre\u00adgie\u00adrung&nbsp;ver\u00adsorgt die jun\u00adgen Men\u00adschen ohne Aus\u00adbil\u00addung \u00fcber den Fond mit einem Aus\u00adbil\u00addungs\u00adplatz ihrer Wahl. Die Aus\u00adbil\u00addung soll in \u00fcber\u00adbe\u00adtrieb\u00adli\u00adchen Ver\u00adbund\u00adwerk\u00adst\u00e4t\u00adten statt\u00adfin\u00adden. Im 1. Aus\u00adbil\u00addungs\u00adjahr soll eine Ver\u00admitt\u00adlung in einen Betrieb erfol\u00adgen. Dies darf jedoch nicht zulas\u00adten regu\u00adl\u00e4\u00adrer Aus\u00adbil\u00addungs\u00adpl\u00e4t\u00adze im Betrieb gehen. Ist eine Ver\u00admitt\u00adlung nicht m\u00f6g\u00adlich kann der\/die Aus\u00adzu\u00adbil\u00adden\u00adde sei\u00adne Aus\u00adbil\u00addung \u00fcber die Ver\u00adbund\u00adwerk\u00adstatt abschlie\u00ad\u00dfen. Nur Betrie\u00adbe, die kei\u00adnen guten Aus\u00adbil\u00addungs\u00adplatz zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung stel\u00adlen, zah\u00adlen in die\u00adse Umla\u00adge ein und betei\u00adli\u00adgen sich soli\u00adda\u00adrisch an der Aus\u00adbil\u00addung und somit an der Zukunfts\u00adf\u00e4\u00adhig\u00adkeit der Aus\u00adbil\u00addung im Saarland.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Qua\u00adli\u00adt\u00e4t der Aus\u00adbil\u00addung wol\u00adlen wir stei\u00adgern. Zum einen sol\u00adlen Aus\u00adzu\u00adbil\u00adden\u00adde mit\u00adent\u00adschei\u00adden k\u00f6n\u00adnen, wel\u00adche Zukunfts\u00adthe\u00admen zus\u00e4tz\u00adlich fes\u00adter Bestand\u00adteil ihrer Aus\u00adbil\u00addung wer\u00adden. Zum ande\u00adren wol\u00adlen wir Kom\u00adpe\u00adten\u00adzen b\u00fcn\u00addeln und somit bereits w\u00e4h\u00adrend der Aus\u00adbil\u00addung die Trans\u00adfor\u00adma\u00adti\u00adon der Arbeits\u00adwelt ber\u00fcck\u00adsich\u00adti\u00adgen: Kam\u00admern, Berufs\u00adschu\u00adlen und Hoch\u00adschu\u00adlen sol\u00adlen gemein\u00adsa\u00adme Kom\u00adpe\u00adtenz\u00adzen\u00adtren bil\u00adden, die an den Berufs\u00adschu\u00adlen ange\u00adsie\u00addelt wer\u00adden. So st\u00e4r\u00adken wir die Zusam\u00admen\u00adar\u00adbeit von For\u00adschung, Pra\u00adxis und der Ausbildung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>9.&nbsp;<\/strong><strong>Ihr Stu\u00addie\u00adren\u00adden kom\u00admet! \u2013 den Hoch\u00adschul\u00adstand\u00adort st\u00e4rken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben uns als Ziel gesetzt wie\u00adder eine Mil\u00adlio\u00adnen Saarl\u00e4nder*innen zu wer\u00adden! Die Hoch\u00adschu\u00adlen sind ent\u00adschei\u00adden\u00adde Pull-Fak\u00adto\u00adren, um jun\u00adge und inno\u00adva\u00adti\u00adve Men\u00adschen ins Saar\u00adland zu brin\u00adgen. Um die\u00adse dann aber auch zu hal\u00adten, m\u00fcs\u00adsen wis\u00adsen\u00adschaft\u00adli\u00adche und nicht-wis\u00adsen\u00adschaft\u00adli\u00adche Stel\u00adlen end\u00adlich ent\u00adfris\u00adtet und rich\u00adtig ent\u00adlohnt wer\u00adden. Hier\u00adzu m\u00fcs\u00adsen die Hoch\u00adschu\u00adlen und all ihre Fach\u00adbe\u00adrei\u00adche aus\u00adfi\u00adnan\u00adziert wer\u00adden. Brei\u00adten\u00adleh\u00adre statt Exzellenzf\u00f6rderung!<\/p>\n\n\n\n<p>Deutsch\u00adland\u00adweit ist in den letz\u00adten f\u00fcnf Jah\u00adren die Anzahl der Stu\u00addi\u00aden\u00adg\u00e4n\u00adge mit Zulas\u00adsungs\u00adbe\u00adschr\u00e4n\u00adkung gesun\u00adken, nur im Saar\u00adland nicht. Als Aus\u00adwahl\u00adkri\u00adte\u00adri\u00adum dient bei zulas\u00adsungs\u00adbe\u00adschr\u00e4nk\u00adten Stu\u00addi\u00aden\u00adg\u00e4n\u00adgen die Abitur\u00adno\u00adte oder die Zahl der War\u00adte\u00adse\u00admes\u00adter. Gera\u00adde das hin\u00addert vie\u00adle Stu\u00addi\u00aden\u00adin\u00adter\u00ades\u00adsier\u00adte dar\u00adan, ihren favo\u00adri\u00adsier\u00adten Stu\u00addi\u00aden\u00adgang zu begin\u00adnen. Mit der Sen\u00adkung der Anzahl der zulas\u00adsungs\u00adbe\u00adschr\u00e4nk\u00adten Stu\u00addi\u00aden\u00adg\u00e4n\u00adge kann die Attrak\u00adti\u00advi\u00adt\u00e4t des Saar\u00adlands als Stu\u00addi\u00aden\u00adort gestei\u00adgert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch auch das Stu\u00addie\u00adren selbst stellt f\u00fcr vie\u00adle jun\u00adge Men\u00adschen eine gro\u00ad\u00dfe finan\u00adzi\u00adel\u00adle Her\u00adaus\u00adfor\u00adde\u00adrung dar. Neben dem Voll\u00adzeit\u00adstu\u00addi\u00adum (also 40h\/Woche!) m\u00fcs\u00adsen sich vie\u00adle Stu\u00addie\u00adren\u00adde durch Mini\u00adjobs den Lebens\u00adun\u00adter\u00adhalt finan\u00adzie\u00adren. Was dann oft lei\u00addet ist der Stu\u00addi\u00aden\u00aderfolg. Hel\u00adfen k\u00f6n\u00adnen hier die Abschaf\u00adfung der Ver\u00adwal\u00adtungs\u00adge\u00adb\u00fch\u00adren, die seit ihrer Ein\u00adf\u00fch\u00adrung kei\u00adner\u00adlei Ver\u00adbes\u00adse\u00adrung in den durch die Spar\u00adpo\u00adli\u00adtik betrof\u00adfe\u00adnen Berei\u00adchen erzielt haben, son\u00addern ledig\u00adlich in den Glo\u00adbal\u00adhaus\u00adhal\u00adten ver\u00adsi\u00adckern. Beim Baf\u00f6G muss die Zahl der F\u00f6r\u00adder\u00adbe\u00adrech\u00adtig\u00adten gestei\u00adgert wer\u00adden, indem die Regel\u00adstu\u00addi\u00aden\u00adzeit der ver\u00adschie\u00adde\u00adnen Stu\u00addi\u00aden\u00adg\u00e4n\u00adge auf die tat\u00ads\u00e4ch\u00adli\u00adche Durch\u00adschnitts\u00adstu\u00addi\u00aden\u00adzeit ange\u00adho\u00adben werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>10. Die Stadt geh\u00f6rt uns allen: 5.000 Sozi\u00adal\u00adwoh\u00adnun\u00adgen bis&nbsp;2027&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Ent\u00adwick\u00adlung des Woh\u00adnungs\u00admarkts ist auch im Saar\u00adland besorg\u00adnis\u00ader\u00adre\u00adgend. Im Jahr 2005 gab es im Saar\u00adland noch 5000 Sozi\u00adal\u00adwoh\u00adnun\u00adgen. Ver\u00adgan\u00adge\u00adnes Jahr waren es unter 500. Die Zahl der armuts\u00adge\u00adf\u00e4hr\u00adde\u00adten Men\u00adschen im Saar\u00adland steigt ste\u00adtig. Sie hat sich im Saar\u00adland seit 2010 ver\u00adviel\u00adfacht. Gera\u00adde \u00e4lte\u00adre Men\u00adschen im Saar\u00adland sind im bun\u00addes\u00adwei\u00adten Ver\u00adgleich beson\u00adders stark von Armut bedroht. Auch die Kin\u00adder\u00adar\u00admut ist im Saar\u00adland in den ver\u00adgan\u00adge\u00adnen zehn Jah\u00adren so stark gestie\u00adgen wie in fast kei\u00adnem ande\u00adren Bundesland.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die\u00adse Men\u00adschen ste\u00adhen einem Woh\u00adnungs\u00admarkt ent\u00adge\u00adgen, in denen hohe Mie\u00adten, Sanie\u00adrungs\u00adstau, sowie Miet\u00adhaie an der Tages\u00adord\u00adnung ste\u00adhen. Laut Anga\u00adben der Hans-B\u00f6ck\u00adler-Stif\u00adtung fehlt es bereits in der Lan\u00addes\u00adhaupt\u00adstadt Saar\u00adbr\u00fc\u00adcken an rund 17.000 g\u00fcns\u00adti\u00adgen Woh\u00adnun\u00adgen. Zudem gel\u00adten rund 60 Pro\u00adzent der Mieter*innenhaushalte in der Lan\u00addes\u00adhaupt\u00adstadt als \u00fcber\u00adlas\u00adtet, da sie \u00fcber 30 Pro\u00adzent ihres Ein\u00adkom\u00admens f\u00fcr Warm\u00admie\u00adte aus\u00adge\u00adben m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um bezahl\u00adba\u00adres Woh\u00adnen erm\u00f6g\u00adli\u00adchen zu k\u00f6n\u00adnen, brau\u00adchen wir eine neue Boden\u00adpo\u00adli\u00adtik. Es muss Inves\u00adti\u00adti\u00adons\u00adzu\u00adsch\u00fcs\u00adse geben und die F\u00f6r\u00adder\u00adpro\u00adgram\u00adme m\u00fcs\u00adsen der\u00adart ver\u00adbes\u00adsert wer\u00adden, dass durch opti\u00admier\u00adte F\u00f6r\u00adder\u00adkri\u00adte\u00adri\u00aden und ver\u00adst\u00e4rk\u00adte Bezu\u00adschus\u00adsung sozia\u00adler Woh\u00adnungs\u00adbau im Saar\u00adland einer\u00adseits f\u00fcr Inves\u00adto\u00adren und ande\u00adrer\u00adseits f\u00fcr Eigent\u00fcmer*innen attrak\u00adti\u00adver wird. Dar\u00ad\u00fcber hin\u00adaus m\u00fcs\u00adsen auch alter\u00adna\u00adti\u00adve Wohn\u00adkon\u00adzep\u00adte bedacht wer\u00adden. Um f\u00fcr bezahl\u00adba\u00adre Woh\u00adnun\u00adgen sowohl in der Stadt, als auch im l\u00e4nd\u00adli\u00adchen Bereich zu sor\u00adgen, bedarf es einer bes\u00adse\u00adren inner\u00adkom\u00admu\u00adna\u00adlen Abstim\u00admung. Dies muss auch durch die St\u00e4r\u00adkung kom\u00admu\u00adna\u00adler Wohn\u00adbau\u00adge\u00adsell\u00adschaf\u00adten und Bau\u00adge\u00adnos\u00adsen\u00adschaf\u00adten gesche\u00adhen. Zudem for\u00addern wir Ent\u00adwick\u00adlungs\u00adkon\u00adzep\u00adte, die an den Bed\u00fcrf\u00adnis\u00adsen der B\u00fcrger*innen ange\u00adpasst sind, ins\u00adbe\u00adson\u00adde\u00adre auch bar\u00adrie\u00adre\u00adfrei zug\u00e4ng\u00adlich sind. Wir brau\u00adchen Sozi\u00adal\u00adwoh\u00adnun\u00adgen, die in den Innen\u00adst\u00e4d\u00adten ange\u00adsie\u00addelt und nicht an den Stadt\u00adrand ver\u00addr\u00e4ngt wer\u00adden und zu einer Get\u00adtoi\u00adsie\u00adrung f\u00fch\u00adren, die die Gesell\u00adschaft spal\u00adtet. Wir m\u00fcs\u00adsen einer Gen\u00adtri\u00adfi\u00adzie\u00adrung ent\u00adge\u00adgen\u00adwir\u00adken, indem wir dem Leer\u00adstand von Spe\u00adku\u00adla\u00adti\u00adons\u00adob\u00adjek\u00adten ent\u00adge\u00adgen wir\u00adken. Wir d\u00fcr\u00adfen nicht wei\u00adter dabei zuse\u00adhen, wie immer mehr alte Woh\u00adnun\u00adgen aus der Sozi\u00adal\u00adbin\u00addung fal\u00adlen&nbsp;oder gar unbe\u00adwohn\u00adbar im Sin\u00adne des Saarl. Woh\u00adnungs\u00adauf\u00adsichts\u00adge\u00adset\u00adzes wer\u00adden. Ein gr\u00f6\u00ad\u00dfe\u00adres Ange\u00adbot an Sozi\u00adal\u00adwoh\u00adnun\u00adgen wirkt der Abh\u00e4n\u00adgig\u00adkeit von sol\u00adchen Schrott\u00adim\u00admo\u00adbi\u00adli\u00aden auf dem Woh\u00adnungs\u00admarkt ent\u00adge\u00adgen. Wir m\u00fcs\u00adsen gera\u00adde auch f\u00fcr den l\u00e4nd\u00adli\u00adchen Raum sicher\u00adstel\u00adlen, dass Ein\u00adk\u00e4u\u00adfe zu Fu\u00df gemacht wer\u00adden k\u00f6n\u00adnen, der \u00d6PNV gut erreich\u00adbar ist und auch die \u00e4rzt\u00adli\u00adche Ver\u00adsor\u00adgung gew\u00e4hr\u00adleis\u00adtet ist, ohne vier Orte wei\u00adter fah\u00adren zu m\u00fcs\u00adsen. Wir spre\u00adchen uns dar\u00ad\u00fcber hin\u00adaus f\u00fcr eine \u00dcber\u00adar\u00adbei\u00adtung der Fl\u00e4\u00adchen\u00adnut\u00adzungs\u00adpl\u00e4\u00adne aus, Stell\u00adplatz\u00adver\u00adord\u00adnun\u00adgen d\u00fcr\u00adfen nicht wei\u00adter ein Hin\u00adder\u00adnis f\u00fcr neue Wohn\u00adpro\u00adjek\u00adte dar\u00adstel\u00adlen, auto\u00adfreie Innen\u00adst\u00e4d\u00adte brau\u00adchen kei\u00adne Auto\u00adstell\u00adpl\u00e4t\u00adze! Der Fokus muss mehr auf Fahr\u00adrad\u00adstell\u00adpl\u00e4t\u00adzen und einer guten \u00d6PNV Anbin\u00addung ger\u00fcckt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch um den stei\u00adgen\u00adden Miet\u00adkos\u00adten und der \u00dcber\u00adlas\u00adtung der Mieter*innenhaushalte ent\u00adge\u00adgen\u00adzu\u00adwir\u00adken, muss es ein gr\u00f6\u00ad\u00dfe\u00adres Woh\u00adnungs\u00adan\u00adge\u00adbot geben. Bezahl\u00adba\u00adres Woh\u00adnen ist ein Grund\u00adrecht und darf nicht zu einem Son\u00adder\u00adgut werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Saar\u00adland muss bis sp\u00e4\u00adtes\u00adtens 2027 zur\u00fcck zu 5000 Sozialwohnungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>11. Arm in einem rei\u00adchem Land? Kin\u00adder\u00adar\u00admut bek\u00e4mpfen!&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jedes f\u00fcnf\u00adte Kind im Saar\u00adland lebt in finan\u00adzi\u00adel\u00adler Armut, die Ten\u00addenz ist stei\u00adgend. Die Coro\u00adna Kri\u00adse hat die\u00adse Situa\u00adti\u00adon noch wei\u00adter ver\u00adsch\u00e4rft und die Aus\u00adgren\u00adzung mani\u00adfes\u00adtiert. Finan\u00adzi\u00adel\u00adle Armut bedeu\u00adtet aber viel mehr, als nur zu wenig Geld. Oft wird finan\u00adzi\u00adel\u00adle Armut durch sozia\u00adle Armut beglei\u00adtet, die die sozia\u00adle Teil\u00adha\u00adbe ein\u00adschr\u00e4nkt. Kein eige\u00adnes Kin\u00adder\u00adzim\u00admer, kei\u00adne Woche Urlaub im Jahr, kei\u00adne Kino\u00adbe\u00adsu\u00adche, kei\u00adne Kon\u00adzer\u00adte oder Ein\u00adla\u00addun\u00adgen von Schulkamerad*innen nach Hau\u00adse. Die Lang\u00adzeit\u00adfol\u00adgen von Kin\u00adder\u00adar\u00admut beglei\u00adten die Men\u00adschen oft ein Leben lang. Im Saar\u00adland hat sich Kin\u00adder\u00adar\u00admut ins\u00adbe\u00adson\u00adde\u00adre in ein\u00adzel\u00adnen Stadt\u00adtei\u00adlen ver\u00adfes\u00adtigt. Wir for\u00addern daher einen ganz\u00adheit\u00adli\u00adchen quar\u00adtier\u00adbe\u00adzo\u00adge\u00adnen Ansatz der Sozi\u00adal\u00adpo\u00adli\u00adtik: \u00dcber\u00adall dort, wo Kin\u00adder\u00adar\u00admut beson\u00adders gro\u00df ist, muss der Staat mehr inves\u00adtie\u00adren, etwa beim Per\u00adso\u00adnal\u00adschl\u00fcs\u00adsel in Kin\u00adder\u00adg\u00e4r\u00adten und Schu\u00adlen, beim Ein\u00adsatz von mul\u00adti\u00adpro\u00adfes\u00adsio\u00adnel\u00adlen Teams, bei der Aus\u00adge\u00adstal\u00adtung der Jugend\u00adhil\u00adfe, sowie\u00adso der Quar\u00adtiers- und Sozi\u00adal\u00adar\u00adbeit in den Stadt\u00adtei\u00adlen aber auch in die Infra\u00adstruk\u00adtur und \u00f6ffent\u00adli\u00adche Daseinsvorsorge.&nbsp;<\/p>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer im Saar\u00adland lebt, will blei\u00adben. Das gilt f\u00fcr jene Men\u00adschen, die hier gebo\u00adren sind \u2013 es gilt auch f\u00fcr vie\u00adle, die in den ver\u00adgan\u00adge\u00adnen Jah\u00adren zu uns gekom\u00admen sind. F\u00fcr uns ist das Saar\u00adland mehr als irgend\u00adein Wohn\u00adort.&nbsp;Es ist ein Lebens\u00adge\u00adf\u00fchl. Hier ist Zusam\u00admen\u00adhalt kei\u00adne Phra\u00adse, son\u00addern All\u00adtag. Hier gehen Kunst, Kul\u00adtur und Kulinarik&nbsp;[\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":24240,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wer im Saarland lebt, will bleiben. Das gilt f\u00fcr jene Menschen, die hier geboren sind \u2013 es gilt auch f\u00fcr viele, die in den vergangenen Jahren zu uns gekommen sind. F\u00fcr uns ist das Saarland mehr als irgendein Wohnort.&nbsp;<strong>Es ist ein Lebensgef\u00fchl<\/strong>. Hier ist Zusammenhalt keine Phrase, sondern Alltag. Hier gehen Kunst, Kultur und Kulinarik Hand in Hand. Hier l\u00e4sst es sich gut leben, lernen und arbeiten.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Trotzdem fehlen oft nach dem Schulabschluss sicherere Perspektiven. Manchmal fehlt der passende Studien-, oder Ausbildungsplatz. \u00d6fter noch findet sich danach keine ad\u00e4quate Arbeitsstelle im Land. Leider werden in anderen Bundesl\u00e4ndern auch h\u00e4ufig bessere Geh\u00e4lter gezahlt. Das sind dann entscheidende Gr\u00fcnde, warum sich junge Menschen gegen das Saarland entscheiden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wir sind \u00fcberzeugt: Beste Perspektiven f\u00fcr junge Menschen sind das Fundament f\u00fcr eine gute Zukunft im Saarland. Die SPD arbeitet daf\u00fcr in der Landesregierung in den relevanten Schl\u00fcsselpositionen. Mit Erfolg: Kein Land hat sich in den vergangenen Jahren in der Bildungspolitik so vorbildlich weiterentwickelt wie das Saarland. Verantwortung tr\u00e4gt die SPD auch in der Wirtschafts- und Umweltpolitik. Gemeinsam k\u00e4mpfen wir f\u00fcr Klimaschutz, der Arbeitspl\u00e4tze schafft. Die Ansiedlungserfolge von Anke Rehlinger zeigen, dass das geht.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Es bleibt aber viel zu tun:&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:list -->\n<ul><li>Jedes f\u00fcnfte Kind im Saarland gilt als arm \u2013 ein Armutszeugnis in einem so reichen Land. Das Saarland darf nicht l\u00e4nger nur auf den Bund verweisen. Sozialpolitik muss k\u00fcnftig von Sozialdemokrat*innen gemacht werden.<\/li><li>Unsere repr\u00e4sentative Demokratie braucht ein Update \u2013 auch im Saarland. Die Landespolitik muss j\u00fcnger und weiblicher werden. Teilhabe junger Menschen muss mehr sein als eine Showveranstaltung, sondern ein st\u00e4ndiger Prozess des gegenseitigen Lernens und Verstehens.&nbsp;<\/li><li>Es braucht einen Push bei den Erneuerbaren Energien. Klimaneutrale Industrieproduktion braucht viel mehr Strom aus Sonne, Wind und Wasser. Daf\u00fcr braucht es eine Politik, die das Kreuz auch dann breit macht, wenn vor Ort \u00dcberzeugungsarbeit geleistet werden muss.&nbsp;<\/li><li>Steigende Mieten sind auch die Konsequenz aus einer gescheiterten Baupolitik im Land. Es braucht endlich wieder mehr Wohnungen mit Sozialbindung. Und es braucht einen Bauminister, der auch mal baut.&nbsp;<\/li><li>Die saarl\u00e4ndische Wirtschaftsstandort muss diverser werden. Durch Ansiedlungen aber auch durch Ausgr\u00fcndungen. Daf\u00fcr braucht es eine F\u00f6rderkulisse damit aus den kl\u00fcgsten Ideen des Landes auch Arbeitspl\u00e4tze entstehen. Klar ist dabei auch: Neue Arbeitspl\u00e4tze m\u00fcssen auch faire Arbeitspl\u00e4tze sein. Wir wollen das hohe Lohnniveau und die vergleichsweise hohe betriebliche Mitbestimmung sichern und ausbauen.&nbsp;<\/li><\/ul>\n<!-- \/wp:list -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wir Jusos wollen Zukunft gestalten. #Saarstark \u2013 F\u00fcr Deine Zukunft!<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>1. F\u00fcr einen Euro am Tag durch das ganze Saarland \u2013 Mit dem 365-Euro-Ticket&nbsp;<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Als Jusos k\u00e4mpfen wir f\u00fcr den konsequenten Ausbau des \u00d6PNV. Wir sind \u00fcberzeugt: Echte Wahlfreiheit gibt es nur dann, wenn Bus und Bahn mindestens genauso attraktiv sind wie das eigene Auto. Alle Saarl\u00e4nder*innen m\u00fcssen schnell, zuverl\u00e4ssig und klimafreundlich von A nach B gelangen k\u00f6nnen. Unser \u00f6ffentlicher Personennahverkehr muss nachhaltig, bezahlbar, barrierefrei und verl\u00e4sslich sein. Ein guter \u00d6PNV bedeutet f\u00fcr uns aber auch, dass gerechte Bezahlung und faire Arbeits- und Lebensbedingungen der Besch\u00e4ftigten weiter vorangetrieben werden. Anke Rehlinger hat mit der Tarifreform einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung unternommen. So muss es weitergehen:&nbsp;&nbsp;Wir fordern daher die Einf\u00fchrung des 365-Euro-Tickets mit freier Fahrt im ganzen Saarland. Wir wollen Radwege ausbauen, \u00f6ffentliche Flick- und Pumpstationen an Fahrradstra\u00dfen einrichten und die Fahrradmitnahme auch vor 9 Uhr im \u00d6PNV erm\u00f6glichen. Mittelfristig soll der saarl\u00e4ndische \u00d6PNV kostenfrei werden. Im Herzen Europas braucht es einen Verkehrsverbund. Wir fordern daher einen grenz\u00fcberschreitenden Verkehrsverbund der Gro\u00dfregion.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>2. Saarland zum Zukunftsstandort f\u00fcr ein modernes Gesundheitssystem machen.&nbsp;<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Schon heute ist die Gesundheitswirtschaft mit \u00fcber 90.000 Besch\u00e4ftigten ein Eckpfeiler der Saar-Wirtschaft. Darauf wollen wir aufbauen und das Saarland zum Zukunftsstandort f\u00fcr ein modernes Gesundheitssystem weiterentwickeln. Dabei ist unser Credo, dass Gesundheit dem Menschen dienen muss und nicht zur Ware werden darf.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wir wollen ein Gesundheitssystem in dem die Patient*innen im Mittelpunkt stehen. Daf\u00fcr muss der Pflegeberuf durch bessere Bezahlung und weniger Arbeitsbelastung attraktiver gemacht werden. In der Krankenpflege fordern wir ein angemessenes Personalbemessungssystem, das sich an klaren fachlichen Kriterien bemisst und alle Bereiche umfasst. Weiterer Handlungsbedarf besteht in der Altenpflege und in der ambulanten Pflege. Da hier der gewerkschaftliche Organisationsgrad hier oft nur gering ausgebildet ist, muss die Politik aktiv die Verbesserung der Arbeits- und Qualit\u00e4tsbedingungen in den Fokus r\u00fccken. Wir begr\u00fc\u00dfen in diesem Zusammenhang das gro\u00dfe Engagement der Arbeitskammer des Saarlandes um die Arbeitsbedingungen der Pflege im Saarland nachhaltig zu verbessern.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die saarl\u00e4ndische Krankenhauspolitik hat Strukturver\u00e4nderungen in der Vergangenheit zu h\u00e4ufig allein dem Markt und den Tr\u00e4gern \u00fcberlassen. Das Land muss endlich wieder seiner Verantwortung in der Krankenhausplanung gerecht werden, um den Krankenhausstandort weiterzuentwickeln. Die deutliche Erh\u00f6hung der Krankenhausinvestitionen ist zu begr\u00fc\u00dfen, reicht aber bei weitem nicht aus, um den Investitionsstau der vergangenen Jahre zu beenden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Handlungsbedarf besteht auch bei der fl\u00e4chendeckenden Gesundheitsversorgung in l\u00e4ndlichen Regionen, insbesondere im Hinblick auf den sich versch\u00e4rfenden Haus- und Fach\u00e4rztemangel. Das Land muss eine gute Gesundheitsversorgung in Stadt und Land auch in den kommenden Jahren sicherstellen. Wir setzen uns daher f\u00fcr den Abbau von Sektorengrenzen und unn\u00f6tigen b\u00fcrokratischen H\u00fcrden ein. Der Einsatz von Telemedizin soll \u00fcberall dort erm\u00f6glicht werden, wo diese zur Verbesserung der Versorgungsqualit\u00e4t beitragen kann.<br><br><strong>Wir m\u00fcssen unsichtbare Krankheiten endlich sichtbar machen!<\/strong>&nbsp;Psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch und nicht erst auch die Corona Pandemie zu einem immanenten gesellschaftlichen Problem geworden. Besch\u00e4ftigte im Saarland weisen bundesweit sogar den h\u00f6chsten Krankenstand aufgrund psychischer Leiden auf. An psychischen Krankheiten Leidende werden in ihrem sozialen und beruflichen Umfeld immer noch mit gro\u00dfen Vorurteilen konfrontiert. Betroffene m\u00fcssen in der Regel viele Monate auf einen Therapieplatz warten- das ist schlicht unzumutbar. Wir fordern von der KV ihrem Versorgungsauftrag gerecht zu werden und das psychotherapeutische Angebot&nbsp;&nbsp;im Saarland auszuweiten. Auch eine bessere Qualifizierung der Haus\u00e4rzte, die h\u00e4ufig die erste Anlaufstelle f\u00fcr Menschen mit seelischen Erkrankungen darstellen, ist wichtig, um die Versorgung der betroffenen Patient*innen zu verbessern. Die Landesf\u00f6rderung sozialpsychiatrischen Dienste \u2013 also f\u00fcr die ambulante Grundversorgung \u2013 muss im Saarland gesetzlich festgeschrieben werden.&nbsp;Um die Akzeptanz und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr psychische Erkrankungen fr\u00fch zu f\u00f6rdern, fordern wir Projekttage an Schulen, bei welchen Aufkl\u00e4rungsarbeit geleistet und von Beginn an sensibilisiert wird.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>3. WLAN f\u00fcr alle und digitales B\u00fcrger*innenamt<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>In unserer vernetzten und digitalisierten Welt des 21. Jahrhunderts ist ein schnelles und gutes Internet im \u00f6ffentlichen Raum ein wichtiger Bestandteil digitaler Teilhabe vor allem junger Menschen. Deshalb fordern wir kostenfreie Hotspots im \u00f6ffentlichen Raum. Das Land soll hier gemeinsam mit den Kommunen klare Zielvorgaben auf dem Weg zu einer 100%-Abdeckung formulieren und umsetzen. Insbesondere im Bereich des \u00d6PNV ist ein stabiles WLAN ein wichtiger Bestandteil der Attraktivit\u00e4tssteigerung. Wir fordern deshalb die Einrichtung von Hotspots in Bus und Bahn, an Bushaltestellen, Bahnh\u00f6fen und Bahnhofsvorpl\u00e4tzen. Die \u00f6ffentliche Verwaltung muss digitaler werden. Insbesondere B\u00fcrgerdienste, die kein pers\u00f6nliches Vorsprechen im B\u00fcrgeramt erfordern m\u00fcssen zwingend auch online&nbsp;&nbsp;und barrierefrei angeboten werden. Das Land muss die Kommunen beim Aufbau der Onlinedienste sachlich und finanziell unterst\u00fctzen. Das Saarland muss sich im Bund au\u00dferdem ebenfalls f\u00fcr eine konsequente Umsetzung und schnelle Etablierung des Portalverbundes einsetzen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>4. Photovoltaik \u2013 oder Solaranlagen auf allen \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden und gewerblichen Neubauten!<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Klimakrise ist eine der gr\u00f6\u00dften politischen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Wir erkennen die Notwendigkeit zu entschlossenem Handeln an und wollen, dass die n\u00e4chste Landesregierung ihren Beitrag dazu leistet, die Erh\u00f6hung der globalen Erderhitzung auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen. Im Saarland geht das nur durch eine grundlegende Transformation der Industrieproduktion. Wir sind bereits auf dem richtigen Weg: Etwa durch angestrebte Investitionen in gr\u00fcnen Stahl mit Wasserstoff oder durch die Ansiedlungen des Batteriezellenherstellers SVOLT. Jetzt braucht es mehr politischen Druck beim Ausbau der erneuerbaren Energien im Saarland. Eine zentrale Voraussetzung daf\u00fcr ist die Ausweitung von Fl\u00e4chen f\u00fcr Windkraftanlagen. Hier muss die Politik mutiger sein, auch bei vereinzelten Widerst\u00e4nden. Wenn man es mit der Klimakrise und dem immensen Strombedarf der Industrie ernst nimmt, dann gibt es keine Alternative zu mehr Windkraft. Das gleiche gilt f\u00fcr den Ausbau von Photovoltaik und Solarthermie. Der Ausbau von Anlagen auf \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden kommt nicht voran, weil das zust\u00e4ndige Bauministerium dem Ausbau keine Priorit\u00e4t zumisst. Das muss sich \u00e4ndern. Wir fordern eine zentrale Koordinierungsstelle f\u00fcr den Ausbau erneuerbarer Energien und die F\u00f6rderung von B\u00fcger*innenenergiegenossenschaften durch zinsfreie Investitionskredite. Au\u00dferdem muss bei Neubau von Werkhallen, Superm\u00e4rkten und \u00e4hnlichen Geb\u00e4uden, die sinnvoll nutzbare Fl\u00e4che mit Photovoltaik \u2013 oder Solaranlagen versehen werden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Um den Ausbau erneuerbarer Energien auch auf kommunaler Ebene voranzutreiben, m\u00fcssen die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr Kommunen dahingehend angepasst werden, dass Investitionen in Klimaschutz und Ma\u00dfnahmen der Klimafolgenanpassung von der kommunalen Schuldenbremse ausgenommen sind. Zus\u00e4tzlich soll es daf\u00fcr vom Land zinsfreie Investitionskredite geben.&nbsp;<br><br><strong>5. Unabh\u00e4ngige(r) Polizeibeauftragte(r) einf\u00fchren&nbsp;<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Sozialdemokratische Sicherheitspolitik geht nicht ohne die St\u00e4rkung von B\u00fcrger*innenrechten. Deswegen setzen wir uns f\u00fcr die Einf\u00fchrung eines\/einer unabh\u00e4ngigen Polizeibeauftragten ein, der auch f\u00fcr B\u00fcrger*innenbeschwerden zust\u00e4ndig ist und mit eigenen Ermittlungsbefugnissen ausgestattet ist. Bei der Verfolgung von Straftaten gibt es kein Regelungsdefizit, sondern ein Kontroll- und Vollzugsdefizit. Ursache daf\u00fcr ist der jahrelange Personalabbau bei Polizei und Justiz unter der Saar-CDU. Wir brauchen mehr Polizist*innen in den Wachen und vor allem mehr Polizei auf der Stra\u00dfe.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Doch gerade die gesellschaftlichen Debatten der letzten Wochen haben uns gezeigt, dass wir Polizeiarbeit neu denken m\u00fcssen. Als Beh\u00f6rde, die das staatliche Gewaltmonopol innehat, muss die Polizei umso st\u00e4rker kontrolliert werden und sich immer wieder der Debatte um n\u00f6tige Reformen stellen. Sozialdemokratische Sicherheitspolitik stellt Deeskalation, Pr\u00e4vention und Kooperation in den Mittelpunkt polizeilichen Handelns. Daf\u00fcr braucht es mehr geschultes Personal zur Unterst\u00fctzung der Polizeiarbeit um Situationen mit Konfliktpotenzial zu entsch\u00e4rfen. Wir fordern deshalb die Einstellung von mehr Sozialarbeiter*innen, Streetworker*innen und Krisenbew\u00e4ltiger*innen. Da die Polizei so bunt sein soll, wie die Gesellschaft, die sie zu sch\u00fctzen hat, setzen wir uns f\u00fcr mehr Stellen f\u00fcr BIPoC und Frauen ein.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><br><strong>6. Wahlalter ab 16 zur Koalitionsbedingung machen&nbsp;<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Gerade die Corona-Politik hat gezeigt, dass die Belange junger Menschen sehr h\u00e4ufig hinter anderen Erw\u00e4gungen zur\u00fcckstecken mussten. F\u00fcr viele Jugendliche waren Entscheidungen h\u00e4ufig nicht mehr nachvollziehbar, sie f\u00fchlten sich ungeh\u00f6rt. Verst\u00e4rkt wird dieser Eindruck durch das demographische Bild der Gesellschaft. Das wird vor allem bei Wahlen deutlich. In der Gesellschaft gibt es viel mehr \u00e4ltere Menschen, die bei Wahlen \u00fcber die politische Ausrichtung der Regierungen entscheiden, als junge Menschen, die noch l\u00e4ngere Zeit mit den Entscheidungen der gew\u00e4hlten Regierungen leben m\u00fcssen. Wir fordern deshalb die<strong>Absenkung des Wahlalters bei Landtags- und Kommunalwahlen auf 16 Jahre.<\/strong>&nbsp;F\u00fcr uns ist die Absenkung des Wahlalters Ausdruck einer guten Jugendpolitik, die echte Beteiligungsm\u00f6glichkeiten bietet. Echte Beteiligung meint dabei eine Kommunikation auf Augenh\u00f6he zwischen Jugendlichen und Entscheidungstr\u00e4ger*innen, sowie die Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen. Diese Forderung soll von der SPD als Koalitionsbedingung vor dem Eintritt in Koalitionsverhandlungen festgelegt werden. Zus\u00e4tzlich setzen wir uns f\u00fcr die St\u00e4rkung der Jugendbeteiligung von den Kommunen, \u00fcber Gemeinden bis auf die Landesebene ein. Wir wollen echte Beteiligungsformate schaffen, dies k\u00f6nnen zum Beispiel Jugendbeir\u00e4te mit eigenen Rederechten und finanziellen Mitteln, ein Jugendparlament auf Landesebene oder andere direkte Formen der Beteiligung sein.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><br><strong>7. Geb\u00fchrenfreiheit von der KiTa bis hin zum Master oder Meister&nbsp;<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Gute Bildung f\u00fcr alle ist das Kernversprechen sozialdemokratischer Politik. In den vergangenen 10 Jahren hat das Saarland bildungspolitisch im L\u00e4ndervergleich massiv aufgeholt \u2013 dank der erfolgreichen Arbeit von Christine Streichert-Clivot und ihrem Amtsvorg\u00e4nger Ulrich Commer\u00e7on. So h\u00e4ngt der Bildungserfolg der Kinder heute deutlich weniger vom Geldbeutel der Eltern ab, als noch vor 10 Jahren. Wir haben massiv in echten Ganztag investiert und werden dies auch weiter tun. Wenn andere Jugendorganisationen den Weg zum Abitur nur noch Gymnasien vorbehalten wollen, dann offenbart das ein v\u00f6llig verkrustetes Gesellschaftsbild der fr\u00fchen Nachkriegsjahre. F\u00fcr solche Rollbacks stehen Jusos und Saar-SPD nicht zur Verf\u00fcgung. Stattdessen stehen wir f\u00fcr den weiteren Ausbau der digitalen Bildung und f\u00fcr mehr multiprofessionelle Teams an Schulen. Die Benachteiligung einzelner Berufsgruppen im Schulmitbestimmungsgesetz lehnen wir ab und dieser Umstand muss schnellstm\u00f6glich ge\u00e4ndert werden. Unser Ziel bleibt klar: Geb\u00fchrenfreie Bildung von Anfang an. Von der Kita bis zum Master oder Meister. Nach der Halbierung der Krippen- und Kita-Geb\u00fchren setzen wir uns f\u00fcr die komplette Absenkung bis zum Jahr 2025 ein.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><br><strong>8. Ausbildung mit Zukunft! Saarl\u00e4ndische Ausbildungsplatzgarantie schaffen.<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Der erste saarl\u00e4ndische DGB-Ausbildungsreport zeigt, dass eine deutliche Mehrheit der jungen Menschen im Saarland mit ihrer Ausbildung zufrieden sind. Auf den zweiten Blick wird aber auch deutlich, dass es an vielen Stellen M\u00e4ngel bei der Ausbildungsqualit\u00e4t gibt. F\u00fcr uns ist klar: Wenn wir im Saarland zukunftsfeste Ausbildungspl\u00e4tze anbieten m\u00f6chten, dann m\u00fcssen diese attraktiv, f\u00fcr alle zug\u00e4nglich und mit guten Rahmenbedingungen ausgestaltet sein. Die Vielfalt des Arbeitsmarktes muss sich auch auf dem Ausbildungsmarkt widerspiegeln und es m\u00fcssen insbesondere ausreichend Ausbildungspl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung stehen. Gerade das letzte Jahr hat gezeigt, dass noch immer zu wenige Betriebe im Saarland ausbilden und die Begleitung und Beratung junger Menschen ins Ausbildungs-, Studien- und Berufsleben noch ausbauf\u00e4hig ist. Dass viele Ausbildungsstellen im Saarland unbesetzt blieben zeigt vor allem eins: Wir brauchen dringend mehr Berufsorientierung vor Ort in den allgemeinbildenden Schulen und mehr Berufspraktika w\u00e4hrend der Schulzeit!<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wir m\u00f6chten, dass junge Menschen f\u00fcr ihre Ausbildung und f\u00fcr das anschlie\u00dfende Berufseben im Saarland bleiben (k\u00f6nnen) und hier die besten Startbedingungen ins Arbeitsleben vorfinden. Deswegen setzen wir uns f\u00fcr einen&nbsp;<strong>gesetzlich garantierten Anspruch auf einen Ausbildungsplatz im Saarland<\/strong>&nbsp;ein. Priorit\u00e4t sollen dabei betriebliche Ausbildungspl\u00e4tze und Ausbildungspl\u00e4tze in Zukunftsberufen haben. Finanzieren wollen wir diese saarl\u00e4ndische Ausbildungsplatzgarantie \u00fcber einen Zukunftsfonds. In diesen sollen Betriebe, ohne Auszubildende ab f\u00fcnf Besch\u00e4ftigten einzahlen. Zus\u00e4tzlich sollen anteilig betriebliche Jahres\u00fcbersch\u00fcsse dieser Betriebe und Gelder aus dem Etat der Landesregierung in den Zukunftsfonds flie\u00dfen.&nbsp;<br>Betriebe die ausbilden, k\u00f6nnen aus diesem Fond durch Antr\u00e4ge eine F\u00f6rderung zur Sicherung der Ausbildungsqualit\u00e4t und Ausbildungspl\u00e4tze erhalten.<br>Die Landesregierung&nbsp;versorgt die jungen Menschen ohne Ausbildung \u00fcber den Fond mit einem Ausbildungsplatz ihrer Wahl. Die Ausbildung soll in \u00fcberbetrieblichen Verbundwerkst\u00e4tten stattfinden. Im 1. Ausbildungsjahr soll eine Vermittlung in einen Betrieb erfolgen. Dies darf jedoch nicht zulasten regul\u00e4rer Ausbildungspl\u00e4tze im Betrieb gehen. Ist eine Vermittlung nicht m\u00f6glich kann der\/die Auszubildende seine Ausbildung \u00fcber die Verbundwerkstatt abschlie\u00dfen. Nur Betriebe, die keinen guten Ausbildungsplatz zur Verf\u00fcgung stellen, zahlen in diese Umlage ein und beteiligen sich solidarisch an der Ausbildung und somit an der Zukunftsf\u00e4higkeit der Ausbildung im Saarland.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Auch die Qualit\u00e4t der Ausbildung wollen wir steigern. Zum einen sollen Auszubildende mitentscheiden k\u00f6nnen, welche Zukunftsthemen zus\u00e4tzlich fester Bestandteil ihrer Ausbildung werden. Zum anderen wollen wir Kompetenzen b\u00fcndeln und somit bereits w\u00e4hrend der Ausbildung die Transformation der Arbeitswelt ber\u00fccksichtigen: Kammern, Berufsschulen und Hochschulen sollen gemeinsame Kompetenzzentren bilden, die an den Berufsschulen angesiedelt werden. So st\u00e4rken wir die Zusammenarbeit von Forschung, Praxis und der Ausbildung.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>9.&nbsp;<\/strong><strong>Ihr Studierenden kommet! \u2013 den Hochschulstandort st\u00e4rken<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wir haben uns als Ziel gesetzt wieder eine Millionen Saarl\u00e4nder*innen zu werden! Die Hochschulen sind entscheidende Pull-Faktoren, um junge und innovative Menschen ins Saarland zu bringen. Um diese dann aber auch zu halten, m\u00fcssen wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Stellen endlich entfristet und richtig entlohnt werden. Hierzu m\u00fcssen die Hochschulen und all ihre Fachbereiche ausfinanziert werden. Breitenlehre statt Exzellenzf\u00f6rderung!<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Deutschlandweit ist in den letzten f\u00fcnf Jahren die Anzahl der Studieng\u00e4nge mit Zulassungsbeschr\u00e4nkung gesunken, nur im Saarland nicht. Als Auswahlkriterium dient bei zulassungsbeschr\u00e4nkten Studieng\u00e4ngen die Abiturnote oder die Zahl der Wartesemester. Gerade das hindert viele Studieninteressierte daran, ihren favorisierten Studiengang zu beginnen. Mit der Senkung der Anzahl der zulassungsbeschr\u00e4nkten Studieng\u00e4nge kann die Attraktivit\u00e4t des Saarlands als Studienort gesteigert werden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Doch auch das Studieren selbst stellt f\u00fcr viele junge Menschen eine gro\u00dfe finanzielle Herausforderung dar. Neben dem Vollzeitstudium (also 40h\/Woche!) m\u00fcssen sich viele Studierende durch Minijobs den Lebensunterhalt finanzieren. Was dann oft leidet ist der Studienerfolg. Helfen k\u00f6nnen hier die Abschaffung der Verwaltungsgeb\u00fchren, die seit ihrer Einf\u00fchrung keinerlei Verbesserung in den durch die Sparpolitik betroffenen Bereichen erzielt haben, sondern lediglich in den Globalhaushalten versickern. Beim Baf\u00f6G muss die Zahl der F\u00f6rderberechtigten gesteigert werden, indem die Regelstudienzeit der verschiedenen Studieng\u00e4nge auf die tats\u00e4chliche Durchschnittsstudienzeit angehoben werden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>10. Die Stadt geh\u00f6rt uns allen: 5.000 Sozialwohnungen bis 2027&nbsp;<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Entwicklung des Wohnungsmarkts ist auch im Saarland besorgniserregend. Im Jahr 2005 gab es im Saarland noch 5000 Sozialwohnungen. Vergangenes Jahr waren es unter 500. Die Zahl der armutsgef\u00e4hrdeten Menschen im Saarland steigt stetig. Sie hat sich im Saarland seit 2010 vervielfacht. Gerade \u00e4ltere Menschen im Saarland sind im bundesweiten Vergleich besonders stark von Armut bedroht. Auch die Kinderarmut ist im Saarland in den vergangenen zehn Jahren so stark gestiegen wie in fast keinem anderen Bundesland.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Diese Menschen stehen einem Wohnungsmarkt entgegen, in denen hohe Mieten, Sanierungsstau, sowie Miethaie an der Tagesordnung stehen. Laut Angaben der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung fehlt es bereits in der Landeshauptstadt Saarbr\u00fccken an rund 17.000 g\u00fcnstigen Wohnungen. Zudem gelten rund 60 Prozent der Mieter*innenhaushalte in der Landeshauptstadt als \u00fcberlastet, da sie \u00fcber 30 Prozent ihres Einkommens f\u00fcr Warmmiete ausgeben m\u00fcssen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Um bezahlbares Wohnen erm\u00f6glichen zu k\u00f6nnen, brauchen wir eine neue Bodenpolitik. Es muss Investitionszusch\u00fcsse geben und die F\u00f6rderprogramme m\u00fcssen derart verbessert werden, dass durch optimierte F\u00f6rderkriterien und verst\u00e4rkte Bezuschussung sozialer Wohnungsbau im Saarland einerseits f\u00fcr Investoren und andererseits f\u00fcr Eigent\u00fcmer*innen attraktiver wird. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen auch alternative Wohnkonzepte bedacht werden. Um f\u00fcr bezahlbare Wohnungen sowohl in der Stadt, als auch im l\u00e4ndlichen Bereich zu sorgen, bedarf es einer besseren innerkommunalen Abstimmung. Dies muss auch durch die St\u00e4rkung kommunaler Wohnbaugesellschaften und Baugenossenschaften geschehen. Zudem fordern wir Entwicklungskonzepte, die an den Bed\u00fcrfnissen der B\u00fcrger*innen angepasst sind, insbesondere auch barrierefrei zug\u00e4nglich sind. Wir brauchen Sozialwohnungen, die in den Innenst\u00e4dten angesiedelt und nicht an den Stadtrand verdr\u00e4ngt werden und zu einer Gettoisierung f\u00fchren, die die Gesellschaft spaltet. Wir m\u00fcssen einer Gentrifizierung entgegenwirken, indem wir dem Leerstand von Spekulationsobjekten entgegen wirken. Wir d\u00fcrfen nicht weiter dabei zusehen, wie immer mehr alte Wohnungen aus der Sozialbindung fallen&nbsp;oder gar unbewohnbar im Sinne des Saarl. Wohnungsaufsichtsgesetzes werden. Ein gr\u00f6\u00dferes Angebot an Sozialwohnungen wirkt der Abh\u00e4ngigkeit von solchen Schrottimmobilien auf dem Wohnungsmarkt entgegen. Wir m\u00fcssen gerade auch f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum sicherstellen, dass Eink\u00e4ufe zu Fu\u00df gemacht werden k\u00f6nnen, der \u00d6PNV gut erreichbar ist und auch die \u00e4rztliche Versorgung gew\u00e4hrleistet ist, ohne vier Orte weiter fahren zu m\u00fcssen. Wir sprechen uns dar\u00fcber hinaus f\u00fcr eine \u00dcberarbeitung der Fl\u00e4chennutzungspl\u00e4ne aus, Stellplatzverordnungen d\u00fcrfen nicht weiter ein Hindernis f\u00fcr neue Wohnprojekte darstellen, autofreie Innenst\u00e4dte brauchen keine Autostellpl\u00e4tze! Der Fokus muss mehr auf Fahrradstellpl\u00e4tzen und einer guten \u00d6PNV Anbindung ger\u00fcckt werden.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Auch um den steigenden Mietkosten und der \u00dcberlastung der Mieter*innenhaushalte entgegenzuwirken, muss es ein gr\u00f6\u00dferes Wohnungsangebot geben. Bezahlbares Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht zu einem Sondergut werden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Das Saarland muss bis sp\u00e4testens 2027 zur\u00fcck zu 5000 Sozialwohnungen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>11. Arm in einem reichem Land? Kinderarmut bek\u00e4mpfen!&nbsp;<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Jedes f\u00fcnfte Kind im Saarland lebt in finanzieller Armut, die Tendenz ist steigend. Die Corona Krise hat diese Situation noch weiter versch\u00e4rft und die Ausgrenzung manifestiert. Finanzielle Armut bedeutet aber viel mehr, als nur zu wenig Geld. Oft wird finanzielle Armut durch soziale Armut begleitet, die die soziale Teilhabe einschr\u00e4nkt. Kein eigenes Kinderzimmer, keine Woche Urlaub im Jahr, keine Kinobesuche, keine Konzerte oder Einladungen von Schulkamerad*innen nach Hause. Die Langzeitfolgen von Kinderarmut begleiten die Menschen oft ein Leben lang. Im Saarland hat sich Kinderarmut insbesondere in einzelnen Stadtteilen verfestigt. Wir fordern daher einen ganzheitlichen quartierbezogenen Ansatz der Sozialpolitik: \u00dcberall dort, wo Kinderarmut besonders gro\u00df ist, muss der Staat mehr investieren, etwa beim Personalschl\u00fcssel in Kinderg\u00e4rten und Schulen, beim Einsatz von multiprofessionellen Teams, bei der Ausgestaltung der Jugendhilfe, sowieso der Quartiers- und Sozialarbeit in den Stadtteilen aber auch in die Infrastruktur und \u00f6ffentliche Daseinsvorsorge.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->","_et_gb_content_width":"","wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-24239","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/saarjusos.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24239","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/saarjusos.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/saarjusos.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/saarjusos.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/saarjusos.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24239"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/saarjusos.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24239\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25857,"href":"https:\/\/saarjusos.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24239\/revisions\/25857"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/saarjusos.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/24240"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/saarjusos.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24239"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/saarjusos.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24239"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/saarjusos.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24239"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}