Jusos fühlen sich bestärkt: Extremistische Bestrebungen in der Saar AfD

Jusos fühlen sich bestärkt: Extremistische Bestrebungen in der Saar AfD

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Erneut fällt der saarländische Landesverband der AfD bundesweit auf. Nachdem Dörr, der Vorsitzende im Saarland, im vergangenen Jahr Seit an Seit mit dem verurteilen Pegida Gründer Lutze in Berlin demonstrierte, werden Ihm nun Kontakte nach rechts außen vorgeworfen. 

Dörr soll auf einer Versammlung der „Freien Bürger Union“ im saarländischen Ensdorf aktiv um Mitglieder der NPD geworben.

„Es ist beschämend, dass das Saarland nun schon mehrmals bundesweit wegen rechten Bestrebungen der AfD im Gespräch war. Vom Verkauf von Hakenkreuzen, über einen gemeinsamen Marsch mit Rechtspopulisten in Berlin, bis hin zu aktiver Mitgliederwerbung bei der NPD. Die extremistischen Bestrebungen liegen für uns deutlich auf der Hand, es wird endlich Zeit, dass dieser Landesverband unter Beobachtung des Verfassungsschutzes gestellt wird“, so die Landesvorsitzende der Jusos Saar, Kira Braun. 

Im November 2018 wurde aus der im zuständigen Abteilung für den Verfassungsschutz im Innenministerium mitgeteilt, dass derzeit im Saarland weder für den gesamten Landesverband der AfD noch für abgrenzbare Untergliederungen der Partei Anhaltspunkte für extremistische Bestrebungen vorlägen. Diese seien nach dem saarländischen Verfassungsschutzgesetz Voraussetzung für eine Beobachtung. 

„Es steht unserem Saarland nicht gut zu Gesicht, wenn solche Schlagzeilen bundesweit aufschlagen. Die Menschen die hier leben, sind weltoffen und tolerant. Es wird dem Saarland nicht gerecht, wenn solche Debatten im Vordergrund stehen. Wir müssen den Anfängen wehren, kein Fußbreit den Faschisten“, so Braun abschließend.