Grenzregion stärken, Doppelbelastung für Grenzgänger*innen beenden!

Grenzregion stärken, Doppelbelastung für Grenzgänger*innen beenden!

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„Das Thema des Kurzarbeitergelds in Deutschland und die damit einhergehende Doppelbelastung von Grenzgänger:innen aus Frankreich ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die Belange der Menschen in der Großregion kaum berücksichtigt werden. Das so wichtige Instrument des Kurzarbeitergeldes wird aufgrund der unterschiedlichen Steuer- und Sozialrechte zwischen Deutschland und Frankreich zu einer zusätzlichen finanziellen Belastung für mehr als 5.000 Grenzgänger:innen allein in unserer Region. Leider ist dies nicht die Ausnahme, sonder nur eines von vielen Probleme mit der selben Thematik. Dieser Zustand ist untragbar und widerspricht unseren Vorstellungen von einem sozialen und solidarischen Europa.“, so Timo Stockhorst, der Co-Sprecher des Arbeitskreises Europa der Jusos Saar. 

Kira Braun, Landesvorsitzende der Jusos: „Der so wichtige Grundsatz der Nichtdiskriminierung ist keine bloße Empfehlung, die man getrost missachten kann. 
Wir brauchen praktische und vor allem nachhaltige Lösungen für dieses und ähnliche Probleme. Nicht morgen, sondern am besten schon gestern. Auch gegenseitige Schuldzuweisungen bringen uns nicht weiter. Dieses Problem betrifft Deutschland und Frankreich gleichermaßen. 
Unsere Großregion sollte als Blaupause für starke Grenzregionen in Europa dienen und nicht zum Ursprung von Spaltung und Diskriminierung. 
Am 09. Mai startet die Konferenz zur Zukunft Europas. Wenn wir über die Zukunft Europas sprechen wollen, müssen wir auch an die großen Themen heran. Ohne ein soziales Europa und ohne die Harmonisierung der Steuersysteme, kommen wir nicht weiter.“