Handeln statt reden: Jusos Saar legen Strategiepapier zur Jugendbeteiligung vor

Handeln statt reden: Jusos Saar legen Strategiepapier zur Jugendbeteiligung vor

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Am vergangenen Wochenende hat sich Ministerpräsident Tobias Hans (CDU)  wieder Erwarten für mehr Beteiligung der saarländischen Jugendlichen ausgesprochen. In einer Pressemitteilung Anfang März, wollte die CDU den Klimastreiks an Freitagen noch Einhalt gebieten.  „Es ist erstaunlich, dass sich die CDU erst jetzt, wo die politische Bedeutung der Fridays for Future Bewegung deutlich wird, zum Engagement von jungen Menschen bekennt. Unsere Jugendorganisation diskutiert schon seit vielen Monaten darüber, wie man das Engagement von jungen Menschen in politische Entscheidungsprozesse einbinden kann.“, so die Landesvorsitzende der Jusos, Kira Braun. Die saarländischen Jusos fordern neben der Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre, die Schaffung eines Jugendlandtags.
Der Jugendlandtag soll, ähnlich wie in NRW und BaWü, einmal jährlich stattfinden und den Jugendlichen den Austausch mit den Abgeordneten erleichtern. Im Rahmen eines Planspiels sollen die parlamentarischen Abläufe nachgestellt und Visionen für das Saarland erarbeitet werden.
Die von den Jugendlichen erarbeiteten Vorschläge, Resolutionen und Forderungskataloge sollen im Landtag und in der Landespolitik Gehör finden.
Jugendlandtage sind eines der wenigen Formate, die Jugendlichen politischen Einfluss auf die Landespolitik ermöglichen können.  „Jetzt, wo sich unser Ministerpräsident zum Engagement der jungen Saarländerinnen und Saarländer bekennt, haben wir einen Gesprächstermin bei ihm vereinbart. Wir wollen nun unsere Ideen vorlegen und endlich handeln, statt nur zu reden. Natürlich auch gerne mit den anderen Jugendorganisationen.“, so Braun abschließend.