Jusos Saar plädieren für einen gebührenfreien ÖPNV in der Großregion

Jusos Saar plädieren für einen gebührenfreien ÖPNV in der Großregion

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Die Jusos Saar begrüßen die angestrebte Reform im saarländischen ÖPNV. Ein von Anke Rehlinger in Auftrag gegebenes Gutachten zeigt, dass die Preise beim öffentlichen Personennahverkehr zu teuer und das Tarifnetz zu kompliziert ist. Für 2020 wird demnach eine neue Tarifstruktur angepeilt, bei der die Wabenstruktur vereinfacht und die Preise für Tages- und Monatskarten gesenkt werden sollen.

„Aufgrund von Ungereimtheiten in der Wabenstruktur sind die Ticketpreise viel zu hoch.  Sozialhilfeempfänger, Studenten, Schüler und Azubis müssen schnellstmöglich erheblich entlastet werden. Langfristig sollte der gesamte ÖPNV in der Großregion für alle gebührenfrei sein. Luxemburg macht uns vor, wie es gehen kann.“, so Kira Braun, Landesvorsitzende der Jusos.

Auch der Wunsch nach einer einheitlichen Wabenstruktur und einem einheitlichen Verbund in der Großregion ist groß. Über 200.000 Berufspendler und auch viele Studenten die grenzüberschreitende Studiengänge in Saarbrücken und Luxemburg belegen, brauchen gute und bezahlbare Verbindungen. Durch den Ausbau des ÖPNV im Land und in der Großregion würden zwar Mehrkosten entstehen, diese wären aber gut investiert.

„Ein attraktiver und kostengünstiger ÖPNV würde  vielen auch den Umstieg vom Auto auf Bus oder Bahn erleichtern. Diesen Beitrag müssen wir für unsere Umwelt leisten.“, so Braun weiter.